Erd-Erkaltung

---> Wo ist das?

Saturday, March 22nd, 2008 Latitude: 50.92499001142292N Longitude: 6.940183639526367E

An ein Ostern im Schnee erinnere ich nicht, ich glaube nicht mal aus meiner Zeit in Stockholm. Vielleicht ist die Erinnerung ja auch gnädig. Aus Südostasien kommend ist das dannn schon eher schwierig. Selbst wenn ich zur Akklimatisierung vorigen Sonntag mehr oder weniger direkt aus dem Flieger auf die Düsseldorfer Eisbahn bin, um mit M. Schlittschuhlaufen zu gehen.

Skating Schlittschuhlaufen

Auch wenn es im Norden Laos am Anfang unseres Aufenthaltes Mitte Februar doch empfindlich kalt war – wir reden von Strickjacken-Wetter – das hier hätte ich nicht gedacht, dass mich das in Köln erwarten würde:

Schnee Ostern 2008

Schnee, der auf Schienen fällt, Ostern 2008, Blick aus meiner Wohnung in Köln.

Man wünscht den Hasen ordentliches Schuhwerk bei Ihrer Arbeit. Merry Eastern everybody, schöne Feiertage allerseits.

Brasilianische Post macht Fortschritte

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Wednesday, January 4th, 2006 Latitude: 50.92099979703473N Longitude: 6.921257972717285E

Aus Brasilien erreicht uns dieser Tage Dank für ein Buch, welches wir an Freunde gesandt hatten. Nach zwei Atlantiküberquerungen – keine davon wirklich notwendig – hat es nun seinen Bestimmungsort erreicht, Mariana in Minas Gerais.

Ausgangspunkt der Reise war Paraty, an der Küste zwischen Rio und São Paulo. Dort hatten wir den Bildband über historische deutsche Fotografen in Brasilien in einer kleinen Buchhandlung entdeckt. Wir wollten ihn nach Mariana schicken, als Dank für die Gastfreiheit, die wir dort genossen hatten und die maßgeblich für unser angenehmes Ankommen in diesem Lande steht.

Der schwere Bildband war bald verpackt, adressiert und zur Post gebracht. Selbige ist in Brasilien eine dankbare Mischung aus postalischer Genau- und brasilianischer Menschlichkeit (Hat jemand jemals die Telefonnummer seiner deutschen Postfiliale herausbekommen, um nachfragen zu können, wo sein Paket abgeblieben ist? – Ich hab’ eine solche von einer Filiale in Copacabana, Rio, Brasilien. “Weil ja die Servicenummern aus dem Ausland nicht funktionieren…“, wie eine Mitarbeiterin pragmatisch feststellte.) Entsprechend galt es Formulare auszufüllen, mit Angaben zu Inhalt, Wert und vor allem Absender und Adressat.

Wir gaben die brasilianische Adresse unserer Freunde in Mariana an – per Postauto etwa eine Tagesreise entfernt von Paraty. Und unsere Heimadresse in Deutschland als Absender. Falls etwas schief gehen sollte. Es sollte schief gehen – und zwar gründlich.

Nachdem das Porto bezahlt war, verließ das Paket unser Blickfeld – welches es aber einige Wochen später wieder betreten sollte. Eines Tages lag es beim nach Hause kommen im Briefkasten. Ein brasilianischer Postmitarbeiter hatte den deutschen Absender und die brasilianische Adresse getauscht. Damit das Paket mit brasilianischem Absender und deutscher Adresse aus Brasilien nach Deutschland gesendet werden konnte. Und nicht etwa mit deutschem Absender aus Brasilien nach Brasilien. An einen brasilianischen Adressaten. “Alles sehr verwirrend, was die da auf dem Begleitzettel notiert haben.” Wird er gedacht haben, wenn überhaupt.

Die Deutsche Post sah sich ausserstande, den Fehler ihrer brasilianischen Kollegen kostenfrei auszubügeln. Ein weiteres mal mussten Formulare ausgefüllt, Porto entrichtet und gehofft werden, dass es nun dieses Mal klappe. Kurz nach Weihnachten (Timing!) dann die erlösende Dankes-Mail aus Mariana:

”Recebemos o lindo presente. obrigado pelo livro. e’ lindo!“

Und die Moral von der Geschicht? – Früher war alles besser. Zu Zeiten, als Post noch per Maultier von Paraty nach Mariana transportiert wurde, auf der ”Estrada Real”, dauerte die Reise 24 Tage, weniger als ein Monat. Das ist ungefähr die Hälfte dessen, was unser Buch heute gebraucht hatte.

Life’s a journey…

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Tuesday, November 22nd, 2005 Latitude: 50.927384N Longitude: 6.937823E

sued

…day by day.

Deutschland riechen

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Tuesday, November 1st, 2005 Latitude: 50.927384N Longitude: 6.937823E

Aus der Straßenbahn aussteigen. Es riecht nach Herbstlaub. Zuhause sein hat viele Facetten.

Ticket vergessen!

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Tuesday, September 27th, 2005 Latitude: 50.81059918724785N Longitude: 6.935462951660156E

Zum Glück nur das Jobticket für die Fahrt vom Job nach Hause. Gnadenlose DB-Blondine: “7 Euro Bearbeitungsgebühr, das Ticket innerhalb der nächsten 14 Tage am Schalter vorlegen!”

Komme mir begnadigt vor. Sie hörte sich an, als ob die Allgemeinen Geschäftbestimmungen der Bahn noch ganz anderes erlauben würden.