Männer, Frauen, Wohnen…

Friday, April 11th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Gerade an einer Buchauslage vorbei gegangen hier in Köln, mit Fotobücher zu den vielfältigsten Themen. Mir sprangen die zum Thema Wohnen in die Augen. “Kleine Appartments”, “Küchen”, “Ökohäuser in Städten”. Hatte die Idee, dass ich meine Herzensdame mal einlade, mit mir einen Kaffe zu trinken, und dabei einen Stapel dieser Bücher durchzublättern. Dann können wir uns gegenseitig so zeigen, was uns so alles gefällt. Und was ja so gar nicht geht, in unseren Vorstellungen. Danach steigen wir dann einfach mal ins Auto und fahren mal die Stadt ab, Viertel und Straßen, gucken, wo’s uns gefällt, und wie’s da ist und wie es so aussieht. Könnte ein lehrreicher und lustiger Nachmittag werden…

Schere oder Welle?

---> Wo ist das?

Saturday, March 22nd, 2008 Latitude: 50.936336581008185N Longitude: 6.952199935913086E

Dass einem die Tasche geklaut wird, ist nicht schön – vor allem, wenn Laptop, Kamera und anderes, vermeintlich unentbehrliches für’s Leben unterwegs mit abhanden kommen. Langsam aber sicher kaufe ich mich auf den vorherigen Bestand zurück – immerhin waren in der Tasche Notwendigkeiten. Wo möglich, wird die Verbesserung genommen. Eines der Verluststücke war mein treues Victorinox Swiss-Tool eine Art Schweizer Offiziersmesser auf Koks, der beste Werkzeugkasten, der je in eine Damen-Handtasche gepasst hat. Vor etwa 20 Jahren (ja, ich bin inzwischen so alt…) in München bei einem Waffenhändler gekauft, hat es mich bislang überall dahin begleitet, wo ich es letzendlich gebraucht habe. Jetzt dient es einem anderen Herren – und ich hab’ mir Ersatz beschafft.

Victorinox Swisstool

Dabei war dann zu entscheiden ob ich das Modell mit Wellenschliff-Klinge oder lieber eines mit Schere nehmen sollte. Wellenschliff oder Schere? Ich hab’s gemocht, das wellengeschliffene Messer. Hatte ich die Schere vermisst? Würde das normale-geschliffene Messer ausreichen? Am Ende war’s relativ einfach: 20 Jahre mit der Welle – dann werd’ ich jetzt mal 20 Jahre mit Schere unterwegs sein. Mal sehen, was man noch so alles abschneiden kann…

Erd-Erkaltung

---> Wo ist das?

Saturday, March 22nd, 2008 Latitude: 50.92499001142292N Longitude: 6.940183639526367E

An ein Ostern im Schnee erinnere ich nicht, ich glaube nicht mal aus meiner Zeit in Stockholm. Vielleicht ist die Erinnerung ja auch gnädig. Aus Südostasien kommend ist das dannn schon eher schwierig. Selbst wenn ich zur Akklimatisierung vorigen Sonntag mehr oder weniger direkt aus dem Flieger auf die Düsseldorfer Eisbahn bin, um mit M. Schlittschuhlaufen zu gehen.

Skating Schlittschuhlaufen

Auch wenn es im Norden Laos am Anfang unseres Aufenthaltes Mitte Februar doch empfindlich kalt war – wir reden von Strickjacken-Wetter – das hier hätte ich nicht gedacht, dass mich das in Köln erwarten würde:

Schnee Ostern 2008

Schnee, der auf Schienen fällt, Ostern 2008, Blick aus meiner Wohnung in Köln.

Man wünscht den Hasen ordentliches Schuhwerk bei Ihrer Arbeit. Merry Eastern everybody, schöne Feiertage allerseits.

Brasilianische Post macht Fortschritte

---> Wo ist das?

Wednesday, January 4th, 2006 Latitude: 50.92099979703473N Longitude: 6.921257972717285E

Aus Brasilien erreicht uns dieser Tage Dank für ein Buch, welches wir an Freunde gesandt hatten. Nach zwei Atlantiküberquerungen – keine davon wirklich notwendig – hat es nun seinen Bestimmungsort erreicht, Mariana in Minas Gerais.

Ausgangspunkt der Reise war Paraty, an der Küste zwischen Rio und São Paulo. Dort hatten wir den Bildband über historische deutsche Fotografen in Brasilien in einer kleinen Buchhandlung entdeckt. Wir wollten ihn nach Mariana schicken, als Dank für die Gastfreiheit, die wir dort genossen hatten und die maßgeblich für unser angenehmes Ankommen in diesem Lande steht.

Der schwere Bildband war bald verpackt, adressiert und zur Post gebracht. Selbige ist in Brasilien eine dankbare Mischung aus postalischer Genau- und brasilianischer Menschlichkeit (Hat jemand jemals die Telefonnummer seiner deutschen Postfiliale herausbekommen, um nachfragen zu können, wo sein Paket abgeblieben ist? – Ich hab’ eine solche von einer Filiale in Copacabana, Rio, Brasilien. “Weil ja die Servicenummern aus dem Ausland nicht funktionieren…“, wie eine Mitarbeiterin pragmatisch feststellte.) Entsprechend galt es Formulare auszufüllen, mit Angaben zu Inhalt, Wert und vor allem Absender und Adressat.

Wir gaben die brasilianische Adresse unserer Freunde in Mariana an – per Postauto etwa eine Tagesreise entfernt von Paraty. Und unsere Heimadresse in Deutschland als Absender. Falls etwas schief gehen sollte. Es sollte schief gehen – und zwar gründlich.

Nachdem das Porto bezahlt war, verließ das Paket unser Blickfeld – welches es aber einige Wochen später wieder betreten sollte. Eines Tages lag es beim nach Hause kommen im Briefkasten. Ein brasilianischer Postmitarbeiter hatte den deutschen Absender und die brasilianische Adresse getauscht. Damit das Paket mit brasilianischem Absender und deutscher Adresse aus Brasilien nach Deutschland gesendet werden konnte. Und nicht etwa mit deutschem Absender aus Brasilien nach Brasilien. An einen brasilianischen Adressaten. “Alles sehr verwirrend, was die da auf dem Begleitzettel notiert haben.” Wird er gedacht haben, wenn überhaupt.

Die Deutsche Post sah sich ausserstande, den Fehler ihrer brasilianischen Kollegen kostenfrei auszubügeln. Ein weiteres mal mussten Formulare ausgefüllt, Porto entrichtet und gehofft werden, dass es nun dieses Mal klappe. Kurz nach Weihnachten (Timing!) dann die erlösende Dankes-Mail aus Mariana:

”Recebemos o lindo presente. obrigado pelo livro. e’ lindo!“

Und die Moral von der Geschicht? – Früher war alles besser. Zu Zeiten, als Post noch per Maultier von Paraty nach Mariana transportiert wurde, auf der ”Estrada Real”, dauerte die Reise 24 Tage, weniger als ein Monat. Das ist ungefähr die Hälfte dessen, was unser Buch heute gebraucht hatte.

Life’s a journey…

---> Wo ist das?

Tuesday, November 22nd, 2005 Latitude: 50.927384N Longitude: 6.937823E

sued

…day by day.