Digital bohemian!

Tuesday, June 24th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Bildbeweis – Picture Proof

Wednesday, June 11th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Motorradgeschichten

Tuesday, May 13th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Seid der mir bekannte Teil der Menschheit weiss, dass ich meinen Motorführerschein mache, fliegen mich von allen Seiten Motorradgeschichten an. Gemeinsam mit denen, die ich selber so erleben, ergibt sich mehr und mehr eine kleine Kulturgeschichte des kraftvollen Zweirads:

Maria, die Kölner Ehefrau meines sizilianischen Nudelkochs Salvatore berichtet (ich fand, mit Wehmut in der Stimme) daß sie ja damals, als sie den Autoführerschein machte, eigentlich…. Aber dann eben doch nicht, weil’s zu teuer gewesen wäre… aber eigentlich. Heute denke ich, wenn ich ihren kleinen Kleinwagen sehe und mir das oft recht wünschenswerte Wetter Kölns wegdenke, denke ich, und nur dann: die beiden auf eine Moto Guzzi California mit Seitenwagen unterwegs zur Arbeit im Friesenviertel, ein Bild, wie von Gianmaria Testa oder Nani Moretti, reine Poesie.

Kürzlich war ich mit meiner Tochter in einem Motorradgeschäft in Köln-Kalk, in der guten Absicht, Helme, Handschuhe, Jacken für uns zu erforschen, deren Größen, Designs, Preise. M. fand das nicht so spannend und erbat sich stattdessen meine Handykamera, um zu fotografieren. Ergebnis: 45 hochauflösende Bilder von Hondas in allen Formen und Farben und ein Handy, das ständig “sagt”: “Ihr Speicher ist voll, erst einige Daten löschen” (…bevor sie wieder normal telefonieren können; wieso eigentlich telefonieren, scheint die allgemeine Meinung in den Konstruktionsbüros für diese Dinger inzwischen zu sei…!?)

Beim “Anprobieren” des Motorrads bei einem weiteren Termin war sie allerdings ganz dabei, stieg von der einen Variante zur anderen (es gab nur Varianten eines Models, ein seid den Fünziger Jahren nur wenig veränderten englischen Maschine indischer Bauausführung) und landete am Ende im Seitenwagen eines Gespanns mit den Worten: “Das hier passt gut!”.

Dann wurden sofort Reisepläne geschmiedet und überlegt, wer alles mit darf. Der Verkäufer mahnte jedoch: Das Gespann sei auch als Gespann, also mit eigentlich drei Sitzplätzen versehen, nur für zwei Personen zugelassen. Wegen des zulässigen Gesamtgewichts. Aha. Ich mußte dann doch etwas schmunzeln, in Nepal waren ganze Familien auf solchen Enfields unterwegs, ohne Seitenwagen wohlgemerkt. 22 Pferde aus einem halben Liter Hubraum ist eben auch heute noch in weiten Teilen der Welt eigentlich eine nachgerade ungehörige Übermotorisierung für den Individualverkehr. Wir werden sie würdevoll zum Einsatz bringen.

Der Seitenwagen ist inzwischen, das vielleicht zur Beruhigung der nahen Verwandtschaft meiner Tochter, beschloßene Sache, nachdem auch die Fahrschule vom Fahren mit Kindern dringend abrät. Immerhin können sich die Kleinen nicht so gut festhalten, wie zur Lebenserhaltung notwendig. (Auf den Bildern im Übungsbuch werden immer vermutlich mondfahrtstauliche Monstermaschienen bayrischer Provinienz gezeigt…) Also , der Gemütlichkeit halber: Ab ins Boot mit der Kleinen. Da ist dann auch noch Platz für’s Kuscheltier und die Reise-Ukulele.

Putting brain into my riding

Thursday, April 24th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Good news for the parents and chicken farmers of this world: I have started to take lessons in driving a motorcycle! The wild days of my un-licenced driving will soon be over. Heike, my teacher is happy with me and made me switch from the small to the big bike she has in her school in the middle of the lessons.

Driving in Cologne is quite different from driving in, say, Kathmandu. There the rule is: there are rules, but no one cares, which everyone knows so honk your horn, be a happy driver and a happy survivor – it’s more about getting somewhere than killing someone. Here, the killing is quite an option it feels as long as all rules – and there are many – are properly obeyed. For a motorcycle rider it’s more “duck and cover”. By the way of ducks, one thing I had to learn is to keep my feet straight “don’t let them hang loose” says Heike, “you look like a duck!” Well, if we are already talking about esthetics, it can’t be that bad, I figured.

Aloha, everybody!

Tuesday, April 22nd, 2008 Latitude: S Longitude: E

Say hello to a Ukulele made in China, bought in Cologne, played as a Brazilian Cavaquinho wherever I’ll be taking it!