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	<title>Travelogue &#187; Zuhause</title>
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		<title>The &#8220;Enfield&#8221; strikes back!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 21:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/19062008678.jpg" alt="19062008678" height="500" width="375" style="float: left; margin: 0 4px 60px 0px;"/>Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; </p>
<p>
Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, auf dem ich seinerzeit den Entschluß gefasst hatte, nach der motorisierten Zweirädrigkeit zu streben. Das liegt nun 26 Jahre zurück, es handelte sich um eine Maico, die zu der Zeit so alt war wie ich, 14 Jahre, Baujahr &#8217;68 also.</p>
<p>Hier und jetzt also die Enfield, Baujahr 2008, Herkunft: Indien, ehemalig britisches Königreich und das ist dann schon wichtig, denn bei der Maschine handelt es sich um die Fortsetzung englischer Ingenieurskunst mit indischen Mitteln, sprich: das Ding wird quasi seid üer 50 Jahren nahezu unverändert gebaut. Meine Enfield ist definitiv eine der letzten ihrer Art, so ungefiltert darf man heute angesichts der Erderwärmung nicht mehr rumstinken. Ich werde Kilometer schinden durch Zuhause bleiben, damit ich halbwegs guten Gewissens zum Ausgleich rumballern darf. &#8220;Made like a gun!&#8221; ist der treffende Slogan, noch aus der Zeit, als Enfield, wie so viele andere der britischen Motorradwerke, eine Waffenschmiede war. Jede Zündung ein Schuß, der Halbliter-Einzylinder liefert genau diesen Sound.</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008681.jpg" alt="Gespann Royal Enfield" height="375" width="500"/></p>
<p>Noch eine Waffenparalelle: Fährt man die Bullet so wie ich als Gespann, schmerzt einem die Schulter anfänglich wie vom Rückstoß beim Gewehr-Schießen. Handelt sich allerdings um einen Folgeschaden unzureichender Vorbereitung durch Kraft-Training. Das Gespann, Seitenwagen rechts, verhält sich wie eine gut-konservative Partei: Jeder Weg ist recht, nur rechts rum muß es gehen. Man muß also ständig gegenlenken, das schmerzt. Jetzt könnte ich noch Vergleiche mit der derzeitigen Regierungs-Koalition anstreben, lass ich aber mal, man soll ja solche Allegorien nicht überdrehen.</p>
<p>Den Motor der Enfield übrigens auch nicht. Einfahren muß sein. Jungfernfahrten gerne langsam und möglichst vibrationsarm ist die Vorgabe. Lustiger Gedanke, spätestens nach den ersten 50 Kilometern lächelt man mit klappernden Zähnen. Der Einzylinder mit seiner Wucht&#8230; Das sanfte Geschüttele hat den auch auf dem ersten Ausflug einen interessanten Wechsel der Fortbewegungsmittel mit sich gebracht: im südindischen Madrass waren die Schrauben nicht ausreichend nachgezogen worden, hier hat&#8217;s auch keiner gemerkt, nach 150 Kilometern war das Getriebgehäuse lose, ein Einfüllstutzen lag blank. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008683.jpg" alt="Abschleppwagen" height="375" width="500"/></p>
<p>Der Mann mit dem Abschleppwagen war dann aber begeistert: Tolles Gefährt und so viele Möglichkeiten, die Spanngurte festzumachen. Jedem seine kleinen Alltagsfreuden. Für meine Tochter gab&#8217;s zur Überbrückung der Wartezeit ein Eis, ich habs als Zen-buddhistische Übung genommen.</p>
<p>Überhaupt: Mit derlei Drittwelt Low-Tech unterwegs zu sein, schärft den Blick fürs Wesentliche. Meine derzeitige Aufgabe besteht darin, für just solche Länder, wie das, aus dem die Enfield stammt, Entwicklungsprojekte zu entwerfen. Mein Motorrad ist mir dabei ständige Erinnerung an die Wahrheiten, mit denen man dort konfrontiert ist: Low-Tech, Low-Tech. Low-Tech. No-Tech. Kein ADAC, den müsste ich mir noch wegdenken. War dennoch froh, dass er da war.</p>
<p>Beim Importeur in Zülpich, der Heimatwerkstatt des chrom-schwarzen Monsters, versichert man mir glaubhaft: &#8220;sowas haben wir noch nicht gehabt.&#8221; Klingt nach &#8220;Ansonsten ja viel, aber das noch nicht&#8230;!&#8221; Freitag ist sie wieder so weit, dann darf ich wieder den Kampf gegen die Kompression aufnehmen. Als echter Held des indischen Alltags hab ich natürlich auf den durchaus inzwischen erhältlichen Elektrostarter verzichtet. Das heißt: Kompressionshebel drücken, Zylinder per Starthebel so drehen, daß er nachgiebig ist, dann Hebel wieder auf normal, und volle Wucht auf den Kickstarter. Der heißt so, weil er zurück kickt, wenn man oben genannte Prozedur nicht beherzigt hat. Dann schlägt das Imperium (gewesenes) zurück, die englisch-indischen 500 Kubik wandeln die Tretkraft des Piloten in einen kräftigen Wadenhieb um, qua des gesamten halben Liters Luft, der da komprimiert wurde&#8230;</p>
<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg" alt="" title="200620086821" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-197" /></a></p>
<p>Wenn einem der Motor an der Ampel ausgeht (was einem Anfänger wie mir regelmäßig passiert), ist man fällig. Nerven bewahren hilft, Enfield starten macht man nicht mal so eben im Bruchteil einer Grünphase. Die Mischung aus Bewunderung und Bedauern der Umstehenden und Wartenden ist dann schon fast körperlich zu spüren. Meet you Buddha: Kompression weg, &#8220;Oberer Totpunkt&#8221;, Kompression zurück, beten, treten &#8211; und dann recht sensibel am Gas. </p>
<p>Unterwegs dann spontane Nirwana-Zustände, reinste Motorradmeditation: Du brauchst nicht denken, fahren reicht. Wind, Straße, Regen, schmerzende Muskeln, Sonnenstrahlen und das ständig satte Wummern von unten, kilometerweise Spaß am Nicht-Ankommen.</p>
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		<title>Digital bohemian!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 10:21:07 +0000</pubDate>
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		<title>Ah, them bureaucrats&#8230;!</title>
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		<title>Bildbeweis &#8211; Picture Proof</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 12:17:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/fuhrerschein.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/fuhrerschein-300x225.jpg" alt="" title="Führerschein" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-184" /></a></p>
<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/fuhrerschein_0001.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/fuhrerschein_0001-300x225.jpg" alt="" title="fuehrerschein_0001" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-185" /></a></p>
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		<title>Motorradgeschichten</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 07:14:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seid der mir bekannte Teil der Menschheit weiss, dass ich meinen Motorführerschein mache, fliegen mich von allen Seiten Motorradgeschichten an. Gemeinsam mit denen, die ich selber so erleben, ergibt sich mehr und mehr eine kleine Kulturgeschichte des kraftvollen Zweirads: Maria, die Kölner Ehefrau meines sizilianischen Nudelkochs Salvatore berichtet (ich fand, mit Wehmut in der Stimme) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seid der mir bekannte Teil der Menschheit weiss, dass ich meinen Motorführerschein mache, fliegen mich von allen Seiten Motorradgeschichten an. Gemeinsam mit denen, die ich selber so erleben, ergibt sich mehr und mehr eine kleine Kulturgeschichte des kraftvollen Zweirads:</p>
<p>Maria, die Kölner Ehefrau meines sizilianischen Nudelkochs Salvatore berichtet (ich fand, mit Wehmut in der Stimme) daß sie ja damals, als sie den Autoführerschein machte, eigentlich&#8230;. Aber dann eben doch nicht, weil&#8217;s zu teuer gewesen wäre&#8230; aber eigentlich. Heute denke ich, wenn ich ihren kleinen Kleinwagen sehe und mir das oft recht wünschenswerte Wetter Kölns wegdenke, denke ich, und nur dann: die beiden auf eine Moto Guzzi California mit Seitenwagen unterwegs zur Arbeit im Friesenviertel, ein Bild, wie von Gianmaria Testa oder Nani Moretti, reine Poesie.</p>
<p>Kürzlich war ich mit meiner Tochter in einem Motorradgeschäft in Köln-Kalk, in der guten Absicht, Helme, Handschuhe, Jacken für uns zu erforschen, deren Größen, Designs, Preise. M. fand das nicht so spannend und erbat sich stattdessen meine Handykamera, um zu fotografieren. Ergebnis: 45 hochauflösende Bilder von Hondas in allen Formen und Farben und ein Handy, das ständig “sagt”: “Ihr Speicher ist voll, erst einige Daten löschen” (&#8230;bevor sie wieder normal telefonieren können; wieso eigentlich telefonieren, scheint die allgemeine Meinung in den Konstruktionsbüros für diese Dinger inzwischen zu sei&#8230;!?)</p>
<p>Beim “Anprobieren” des Motorrads bei einem weiteren Termin war sie allerdings ganz dabei, stieg von der einen Variante zur anderen (es gab nur Varianten eines Models, ein seid den Fünziger Jahren nur wenig veränderten englischen Maschine indischer Bauausführung) und landete am Ende im Seitenwagen eines Gespanns mit den Worten: &#8220;Das hier passt gut!&#8221;. </p>
<p>Dann wurden sofort Reisepläne geschmiedet und überlegt, wer alles mit darf. Der Verkäufer mahnte jedoch: Das Gespann sei auch als Gespann, also mit eigentlich drei Sitzplätzen versehen, nur für zwei Personen zugelassen. Wegen des zulässigen Gesamtgewichts. Aha. Ich mußte dann doch etwas schmunzeln, in Nepal waren ganze Familien auf solchen Enfields unterwegs, ohne Seitenwagen wohlgemerkt. 22 Pferde aus einem halben Liter Hubraum ist eben auch heute noch in weiten Teilen der Welt eigentlich eine nachgerade ungehörige Übermotorisierung für den Individualverkehr. Wir werden sie würdevoll zum Einsatz bringen. </p>
<p>Der Seitenwagen ist inzwischen, das vielleicht zur Beruhigung der nahen Verwandtschaft meiner Tochter, beschloßene Sache, nachdem auch die Fahrschule vom Fahren mit Kindern dringend abrät. Immerhin können sich die Kleinen nicht so gut festhalten, wie zur Lebenserhaltung notwendig. (Auf den Bildern im Übungsbuch werden immer vermutlich mondfahrtstauliche Monstermaschienen bayrischer Provinienz gezeigt&#8230;) Also , der Gemütlichkeit halber: Ab ins Boot mit der Kleinen. Da ist dann auch noch Platz für&#8217;s Kuscheltier und die Reise-Ukulele.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Motorradgeschichten+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D180" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Motorradgeschichten+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D180" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/12/23/keine-weihnachtsgeschichte" rel="bookmark" title="December 23, 2005">(K)eine Weihnachtsgeschichte</a></li>

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		<title>Aloha, everybody!</title>
		<link>http://travelogue.hirschler.net/2008/04/22/aloha-everybody</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 16:31:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Say hello to a Ukulele made in China, bought in Cologne, played as a Brazilian Cavaquinho wherever I&#8217;ll be taking it! Tweet This PostSimilar Posts:Copacabana, Ipanema, Zuckerhut Putting brain into my riding Eu não sou daqui&#8230; Happy 2008 Denkmal für Sergio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/2008/04/22/aloha-everybody/attachment/22042008602/' rel="attachment wp-att-178"><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/22042008602-300x224.jpg" alt="" title="22042008602" width="300" height="224" class="alignleft size-medium wp-image-178" /></a></p>
<p>Say hello to a <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ukulele" title="Wikipedia Entry: Ukulele">Ukulele</a> made in China, bought in Cologne, played as a Brazilian <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cavaquinho" title="Wikipedia Entry: Cavaquinho">Cavaquinho</a> wherever I&#8217;ll be taking it!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Aloha%2C+everybody%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D177" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Aloha%2C+everybody%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D177" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/10/14/copacabana-ipanema-zuckerhut" rel="bookmark" title="October 14, 2005">Copacabana, Ipanema, Zuckerhut</a></li>

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		<title>Männer, Frauen, Wohnen&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 15:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade an einer Buchauslage vorbei gegangen hier in Köln, mit Fotobücher zu den vielfältigsten Themen. Mir sprangen die zum Thema Wohnen in die Augen. &#8220;Kleine Appartments&#8221;, &#8220;Küchen&#8221;, &#8220;Ökohäuser in Städten&#8221;. Hatte die Idee, dass ich meine Herzensdame mal einlade, mit mir einen Kaffe zu trinken, und dabei einen Stapel dieser Bücher durchzublättern. Dann können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://gws.maps.yahoo.com/mapimage?MAPDATA=ibITBud6wXWKGXjqI3cmKWAC.YHsNw9d8nGQ00WhykM2kWhU9vSTt2ljL1P2yufmmvEBozdk8fTlpqTI77nHUv5n_jPNd3qb2SSo9y_7.1rT38wORhIYbrfHZmLI63niBVZdJdwXTh82g.o-&amp;mvt=m?cltype=onnetwork&amp;.intl=us" title="GeoPress map of "/> Gerade an einer Buchauslage vorbei gegangen hier in Köln, mit Fotobücher zu den vielfältigsten Themen. Mir sprangen die zum Thema Wohnen in die Augen. &#8220;Kleine Appartments&#8221;, &#8220;Küchen&#8221;, &#8220;Ökohäuser in Städten&#8221;. Hatte die Idee, dass ich meine Herzensdame mal einlade, mit mir einen Kaffe zu trinken, und dabei einen Stapel dieser Bücher durchzublättern.  Dann können wir uns gegenseitig so zeigen, was uns so alles gefällt. Und was ja so gar nicht geht, in unseren Vorstellungen. Danach steigen wir dann einfach mal ins Auto und fahren mal die Stadt ab, Viertel und Straßen, gucken, wo&#8217;s uns gefällt, und wie&#8217;s da ist und wie es so aussieht. Könnte ein lehrreicher und lustiger Nachmittag werden&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=M%C3%A4nner%2C+Frauen%2C+Wohnen%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D174" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=M%C3%A4nner%2C+Frauen%2C+Wohnen%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D174" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/12/14/durch-die-alborz-berge-zurueck-nach-teheran-2" rel="bookmark" title="December 14, 2005">Durch die Alborz-Berge zurück nach Teheran</a></li>

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		<title>Schere oder Welle?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 13:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass einem die Tasche geklaut wird, ist nicht schön &#8211; vor allem, wenn Laptop, Kamera und anderes, vermeintlich unentbehrliches für&#8217;s Leben unterwegs mit abhanden kommen. Langsam aber sicher kaufe ich mich auf den vorherigen Bestand zurück &#8211; immerhin waren in der Tasche Notwendigkeiten. Wo möglich, wird die Verbesserung genommen. Eines der Verluststücke war mein treues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass einem die Tasche geklaut wird, ist nicht schön &#8211; vor allem, wenn Laptop, Kamera und anderes, vermeintlich unentbehrliches für&#8217;s Leben unterwegs mit abhanden kommen. Langsam aber sicher kaufe ich mich auf den vorherigen Bestand zurück &#8211; immerhin waren in der Tasche Notwendigkeiten. Wo möglich, wird die Verbesserung genommen. Eines der Verluststücke war mein treues Victorinox Swiss-Tool eine Art Schweizer Offiziersmesser auf Koks, der beste Werkzeugkasten, der je in eine Damen-Handtasche gepasst hat. Vor etwa 20 Jahren (ja, ich bin inzwischen so alt&#8230;) in München bei einem Waffenhändler gekauft, hat es mich bislang überall dahin begleitet, wo ich es letzendlich gebraucht habe. Jetzt dient es einem anderen Herren &#8211; und ich hab&#8217; mir Ersatz beschafft. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/victorinox_swisstool.jpg" alt="Victorinox Swisstool" height="375" width="500"/></p>
<p>Dabei war dann zu entscheiden ob ich das Modell mit Wellenschliff-Klinge oder lieber eines mit Schere nehmen sollte. Wellenschliff oder Schere? Ich hab&#8217;s gemocht, das wellengeschliffene Messer. Hatte ich die Schere vermisst? Würde das normale-geschliffene Messer ausreichen? Am Ende war&#8217;s relativ einfach: 20 Jahre mit der Welle &#8211; dann werd&#8217; ich jetzt mal 20 Jahre mit Schere unterwegs sein. Mal sehen, was man noch so alles abschneiden kann&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Schere+oder+Welle%3F+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D172" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Schere+oder+Welle%3F+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D172" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/07/01/bahn-fortschritt-online" rel="bookmark" title="July 1, 2008">Bahn: Fortschritt online!</a></li>

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		<title>Erd-Erkaltung</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 08:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An ein Ostern im Schnee erinnere ich nicht, ich glaube nicht mal aus meiner Zeit in Stockholm. Vielleicht ist die Erinnerung ja auch gnädig. Aus Südostasien kommend ist das dannn schon eher schwierig. Selbst wenn ich zur Akklimatisierung vorigen Sonntag mehr oder weniger direkt aus dem Flieger auf die Düsseldorfer Eisbahn bin, um mit M. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An ein Ostern im Schnee erinnere ich nicht, ich glaube nicht mal aus meiner Zeit in Stockholm. Vielleicht ist die Erinnerung ja auch gnädig. Aus Südostasien kommend ist das dannn schon eher schwierig. Selbst wenn ich zur Akklimatisierung vorigen Sonntag mehr oder weniger direkt aus dem Flieger auf die Düsseldorfer Eisbahn bin, um mit M. Schlittschuhlaufen zu gehen.</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/skating_schlittschuhlaufen.jpg" alt="Skating Schlittschuhlaufen" height="375" width="500"/></p>
<p>Auch wenn es im Norden Laos am Anfang unseres Aufenthaltes Mitte Februar doch empfindlich kalt war &#8211; wir reden von Strickjacken-Wetter &#8211; das hier hätte ich nicht gedacht, dass mich das in Köln erwarten würde:</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/schnee_ostern_2008.jpg" alt="Schnee Ostern 2008" height="375" width="500"/></p>
<p><em>Schnee, der auf Schienen fällt, Ostern 2008, Blick aus meiner Wohnung in Köln.<br />
</em><br />
Man wünscht den Hasen ordentliches Schuhwerk bei Ihrer Arbeit. Merry Eastern everybody, schöne Feiertage allerseits.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Erd-Erkaltung+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D171" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Erd-Erkaltung+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D171" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2006/11/17/happy-birthday-kazakhstan" rel="bookmark" title="November 17, 2006">Happy Birthday, Kazakhstan!</a></li>

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		<title>Brasilianische Post macht Fortschritte</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2006 06:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Brasilien erreicht uns dieser Tage Dank für ein Buch, welches wir an Freunde gesandt hatten. Nach zwei Atlantiküberquerungen &#8211; keine davon wirklich notwendig &#8211; hat es nun seinen Bestimmungsort erreicht, Mariana in Minas Gerais. Ausgangspunkt der Reise war Paraty, an der Küste zwischen Rio und São Paulo. Dort hatten wir den Bildband über historische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Brasilien erreicht uns dieser Tage Dank für ein Buch, welches wir an Freunde gesandt hatten. Nach zwei Atlantiküberquerungen &#8211; keine davon wirklich notwendig &#8211; hat es nun seinen Bestimmungsort erreicht, Mariana in Minas Gerais.</p>
<p>Ausgangspunkt der Reise war Paraty, an der Küste zwischen Rio und São Paulo. Dort hatten wir den Bildband über historische deutsche Fotografen in Brasilien in einer kleinen Buchhandlung entdeckt. Wir wollten ihn nach Mariana schicken, als Dank für die Gastfreiheit, die wir dort genossen hatten und die maßgeblich für unser angenehmes Ankommen in diesem Lande steht. </p>
<p>Der schwere Bildband war bald verpackt, adressiert und zur Post gebracht. Selbige ist in Brasilien eine dankbare Mischung aus postalischer Genau- und brasilianischer Menschlichkeit (Hat jemand jemals die Telefonnummer seiner deutschen Postfiliale herausbekommen, um nachfragen zu können, wo sein Paket abgeblieben ist? &#8211; Ich hab’ eine solche von einer Filiale in Copacabana, Rio, Brasilien. “Weil ja die Servicenummern aus dem Ausland nicht funktionieren&#8230;“, wie eine Mitarbeiterin pragmatisch feststellte.) Entsprechend galt es Formulare auszufüllen, mit Angaben zu Inhalt, Wert und vor allem Absender und Adressat.</p>
<p>Wir gaben die brasilianische Adresse unserer Freunde in Mariana an &#8211; per Postauto etwa eine Tagesreise entfernt von Paraty. Und unsere Heimadresse in Deutschland als Absender. Falls etwas schief gehen sollte. Es sollte schief gehen &#8211; und zwar gründlich. </p>
<p>Nachdem das Porto bezahlt war, verließ das Paket unser Blickfeld &#8211; welches es aber einige Wochen später wieder betreten sollte. Eines Tages lag es beim nach Hause kommen im Briefkasten. Ein brasilianischer Postmitarbeiter hatte den deutschen Absender und die brasilianische Adresse getauscht. Damit das Paket mit brasilianischem Absender und deutscher Adresse aus Brasilien nach Deutschland gesendet werden konnte. Und nicht etwa mit deutschem Absender aus Brasilien nach Brasilien. An einen brasilianischen Adressaten. &#8220;Alles sehr verwirrend, was die da auf dem Begleitzettel notiert haben.&#8221; Wird er gedacht haben, wenn überhaupt.</p>
<p>Die Deutsche Post sah sich ausserstande, den Fehler ihrer brasilianischen Kollegen kostenfrei auszubügeln. Ein weiteres mal mussten Formulare ausgefüllt, Porto entrichtet und gehofft werden, dass es nun dieses Mal klappe. Kurz nach Weihnachten (Timing!) dann die erlösende Dankes-Mail aus Mariana: </p>
<p>”Recebemos o lindo presente. obrigado pelo livro. e&#8217; lindo!“</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht? &#8211; Früher war alles besser. Zu Zeiten, als Post noch per Maultier von Paraty nach Mariana transportiert wurde, auf der ”Estrada Real”, dauerte die Reise 24 Tage, weniger als ein Monat. Das ist ungefähr die Hälfte dessen, was unser Buch heute gebraucht hatte.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Brasilianische+Post+macht+Fortschritte+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D19" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Brasilianische+Post+macht+Fortschritte+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D19" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/11/16/schnelle-gruesse" rel="bookmark" title="November 16, 2005">Schnelle Grüße&#8230;</a></li>

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