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	<title>Travelogue &#187; Reportage</title>
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		<title>The &#8220;Enfield&#8221; strikes back!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 21:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/19062008678.jpg" alt="19062008678" height="500" width="375" style="float: left; margin: 0 4px 60px 0px;"/>Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; </p>
<p>
Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, auf dem ich seinerzeit den Entschluß gefasst hatte, nach der motorisierten Zweirädrigkeit zu streben. Das liegt nun 26 Jahre zurück, es handelte sich um eine Maico, die zu der Zeit so alt war wie ich, 14 Jahre, Baujahr &#8217;68 also.</p>
<p>Hier und jetzt also die Enfield, Baujahr 2008, Herkunft: Indien, ehemalig britisches Königreich und das ist dann schon wichtig, denn bei der Maschine handelt es sich um die Fortsetzung englischer Ingenieurskunst mit indischen Mitteln, sprich: das Ding wird quasi seid üer 50 Jahren nahezu unverändert gebaut. Meine Enfield ist definitiv eine der letzten ihrer Art, so ungefiltert darf man heute angesichts der Erderwärmung nicht mehr rumstinken. Ich werde Kilometer schinden durch Zuhause bleiben, damit ich halbwegs guten Gewissens zum Ausgleich rumballern darf. &#8220;Made like a gun!&#8221; ist der treffende Slogan, noch aus der Zeit, als Enfield, wie so viele andere der britischen Motorradwerke, eine Waffenschmiede war. Jede Zündung ein Schuß, der Halbliter-Einzylinder liefert genau diesen Sound.</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008681.jpg" alt="Gespann Royal Enfield" height="375" width="500"/></p>
<p>Noch eine Waffenparalelle: Fährt man die Bullet so wie ich als Gespann, schmerzt einem die Schulter anfänglich wie vom Rückstoß beim Gewehr-Schießen. Handelt sich allerdings um einen Folgeschaden unzureichender Vorbereitung durch Kraft-Training. Das Gespann, Seitenwagen rechts, verhält sich wie eine gut-konservative Partei: Jeder Weg ist recht, nur rechts rum muß es gehen. Man muß also ständig gegenlenken, das schmerzt. Jetzt könnte ich noch Vergleiche mit der derzeitigen Regierungs-Koalition anstreben, lass ich aber mal, man soll ja solche Allegorien nicht überdrehen.</p>
<p>Den Motor der Enfield übrigens auch nicht. Einfahren muß sein. Jungfernfahrten gerne langsam und möglichst vibrationsarm ist die Vorgabe. Lustiger Gedanke, spätestens nach den ersten 50 Kilometern lächelt man mit klappernden Zähnen. Der Einzylinder mit seiner Wucht&#8230; Das sanfte Geschüttele hat den auch auf dem ersten Ausflug einen interessanten Wechsel der Fortbewegungsmittel mit sich gebracht: im südindischen Madrass waren die Schrauben nicht ausreichend nachgezogen worden, hier hat&#8217;s auch keiner gemerkt, nach 150 Kilometern war das Getriebgehäuse lose, ein Einfüllstutzen lag blank. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008683.jpg" alt="Abschleppwagen" height="375" width="500"/></p>
<p>Der Mann mit dem Abschleppwagen war dann aber begeistert: Tolles Gefährt und so viele Möglichkeiten, die Spanngurte festzumachen. Jedem seine kleinen Alltagsfreuden. Für meine Tochter gab&#8217;s zur Überbrückung der Wartezeit ein Eis, ich habs als Zen-buddhistische Übung genommen.</p>
<p>Überhaupt: Mit derlei Drittwelt Low-Tech unterwegs zu sein, schärft den Blick fürs Wesentliche. Meine derzeitige Aufgabe besteht darin, für just solche Länder, wie das, aus dem die Enfield stammt, Entwicklungsprojekte zu entwerfen. Mein Motorrad ist mir dabei ständige Erinnerung an die Wahrheiten, mit denen man dort konfrontiert ist: Low-Tech, Low-Tech. Low-Tech. No-Tech. Kein ADAC, den müsste ich mir noch wegdenken. War dennoch froh, dass er da war.</p>
<p>Beim Importeur in Zülpich, der Heimatwerkstatt des chrom-schwarzen Monsters, versichert man mir glaubhaft: &#8220;sowas haben wir noch nicht gehabt.&#8221; Klingt nach &#8220;Ansonsten ja viel, aber das noch nicht&#8230;!&#8221; Freitag ist sie wieder so weit, dann darf ich wieder den Kampf gegen die Kompression aufnehmen. Als echter Held des indischen Alltags hab ich natürlich auf den durchaus inzwischen erhältlichen Elektrostarter verzichtet. Das heißt: Kompressionshebel drücken, Zylinder per Starthebel so drehen, daß er nachgiebig ist, dann Hebel wieder auf normal, und volle Wucht auf den Kickstarter. Der heißt so, weil er zurück kickt, wenn man oben genannte Prozedur nicht beherzigt hat. Dann schlägt das Imperium (gewesenes) zurück, die englisch-indischen 500 Kubik wandeln die Tretkraft des Piloten in einen kräftigen Wadenhieb um, qua des gesamten halben Liters Luft, der da komprimiert wurde&#8230;</p>
<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg" alt="" title="200620086821" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-197" /></a></p>
<p>Wenn einem der Motor an der Ampel ausgeht (was einem Anfänger wie mir regelmäßig passiert), ist man fällig. Nerven bewahren hilft, Enfield starten macht man nicht mal so eben im Bruchteil einer Grünphase. Die Mischung aus Bewunderung und Bedauern der Umstehenden und Wartenden ist dann schon fast körperlich zu spüren. Meet you Buddha: Kompression weg, &#8220;Oberer Totpunkt&#8221;, Kompression zurück, beten, treten &#8211; und dann recht sensibel am Gas. </p>
<p>Unterwegs dann spontane Nirwana-Zustände, reinste Motorradmeditation: Du brauchst nicht denken, fahren reicht. Wind, Straße, Regen, schmerzende Muskeln, Sonnenstrahlen und das ständig satte Wummern von unten, kilometerweise Spaß am Nicht-Ankommen.</p>
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		<title>Luang Prabang to Vientiane on motorbikes</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Mar 2008 10:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[Flying up was a 55 minutes fasten-seat-belts-and-eat-your-snacks-experience, riding down again on a motorbike is something to remember a lifetime. The N13, the road from Luang Prabang in the north of Laos to the capital Vientiane ranks among the most beautiful stretches of road this planet has to offer. Riding south from Luang Prabang? Bring enough [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-align: right;"><strong>Flying up was a 55 minutes fasten-seat-belts-and-eat-your-snacks-experience, riding down again on a motorbike is something to remember a lifetime. The N13, the road from Luang Prabang in the north of Laos to the capital Vientiane ranks among the most beautiful stretches of road this planet has to offer. </strong></span></p>
<p>Riding south from Luang Prabang? Bring enough time, we were warned. First of all because of all the curves, the mountainous up and down of the N13 between this centre of the Laotian north and the plains around Vientiane. The road cuts off the long western curve of the Mekong between the two cities and leads right through several mountain chains. Making time to take pictures and enjoying the landscape was another good advice we got.￼</p>
<p>The idea had been born last year returning from a day-trip out of Vientiane on a Honda 250 dirt bike. Already then it was clear that we would be coming back this year to work in Luang Prabang, and that we would have to travel from Vientiane to the north and back as we had business to attend in the capital before and after.</p>
<p>Flying up to Luang Prabang had been a pragmatic decision: The long-haul flight from Germany through Bangkok to Vientiane had left us exhausted, plus being jet-lagged doesn&#8217;t cater for a relaxed trip. But in between working for two weeks in the north and another week in Vientiane, the weekend would be perfect for this two-day trip.</p>
<h2>Leaving Luang Prabang</h2>
<p>We left Luang Prabang Saturday morning after a last Coffee and Croissant at the notorious JoMa bakery, a stop at the gasoline station and a short trip to the market next to the radio house to wave a last good bye to the girls who&#8217;d been selling fresh Lao coffee to us during our breaks for the last two weeks.</p>
<p>Temperatures had finally gotten to where you&#8217;d expect them in this region, somewhere in the lower 30&#8242;s (that&#8217;s Celsius) after more than a week of cold, cold temperatures and cloudy skies. Still we put on long sleeved clothes &#8211; after all we were heading for the mountains.</p>
<p>Luang Prabang is not a big town. Past the stadium, past the chinese market, past the southern bus terminal, a last goodbye from a rusty billboard and off we were. </p>
<h2>The long and winding road</h2>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/2290773242/2008-02-2304-26-06UTCLaosLuangPrabang.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3098/2290773242_bc339fc228_o.jpg" alt="2008-02-23_04-26-06_UTC_Laos_Luang_Prabang" width="500" height="375" border="0" /></a> </p>
<p>Driving through villages, kids are waving, huts look like they were built a thousand years ago, chicken are crossing the road, followed by cows and goats, seeds are dried in front of the house, children and older people alike roll long leaves to make raw material for the roofs. Curves and curves, rolling hills and mountains, the landscape in shapes of green and blue rolling into the glazing sunlight.</p>
<h2>Another road side attraction</h2>
<p>Riding like this takes all your concentration. The road is good, but any mistake might send you flying over the edge. We stop again and again to take pictures or just leave the camera untouched to take in the landscape whenever we felt it&#8217;s larger than life. The concentration and density of impressions can make you forget time, but when our stomaches indicated noon, we stopped at one of the many road side restaurants. Instant noodles, hot broth and an abundance of fresh vegetables are served for the perfect lunch, juice and ginger tea round off the road side feast. </p>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/2289981353/2008-02-2304-47-32UTCLaosLuangPrabang.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3226/2289981353_532bca6975_o.jpg" alt="2008-02-23_04-47-32_UTC_Laos_Luang_Prabang" width="375" height="500" border="0" style="float: right; margin: 0px 0px 4px 125px;" /></a> </p>
<p><em>No discussion about who&#8217;s doing the dishes in this joint&#8230;</em></p>
<p>Speed can be measured in meters, miles or kilometers per hour &#8211; or also in a bigger scheme. As we drive south, both the vegetation and landscape are changing. Green is the prevailing colour from the deepest valleys we drive through up to the mountain tops left and right of our route climbing up to above 2000 meters altitude. Often the road climbs up along the slopes for miles and miles, crosses over the ridge and winds down again on the other side. The ride is playful, a symphony of the landscape, the road cutting through it, the motor between our knees and our ability to lean through the serpentines. Brake, bend into the curves, release, pull the gas and accelerate into the next turn, hours and hours, almost like dancing.</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/altitude_log_lpq2vv.jpg" alt="Altitude log Lpq2vv" height="346" width="500"/><br />
<em>The altitude log of the first day from Luang Prabang created using a GPS enabled cell phone</em></p>
<p>Down to Vang Vieng has us speeding &#8211; we have called and reserved the last two rooms at The Elephant Crossing, one of the few hotels in this backpackers stopover, but they will be held only until five in the afternoon. Vang Vieng looks with its abundance of neon lights like a Lao version of Las Vegas, only for backpackers, where eating burgers and fries while laying in front of a TV-set running US-american dailies like &#8220;Friends&#8221; is the favourite and widespread &#8220;activity&#8221;. </p>
<h2>A good place for a sun-downer</h2>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/2299060651/20080223VangVieng.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2354/2299060651_b2efefe63c.jpg" alt="2008_02_23_VangVieng" width="500" height="70" border="0" /></a> </p>
<p><em>The Elephant Crossing is quite a water-hole in this place with its beautiful terrace and the panorama on the other side of the river. While we&#8217;re having our first beer, backpackers float by on tubes, another favourite past time in Vang Vieng.<br />
</em></p>
<p>Next morning sees us on the road for the second part of our trip. No need to hurry. The distance between Vang Vieng and Vientiane might be the about same as Luang Prabang to Vieng Vang, but the road is, well, straight forward. In some places actually to the extent that there&#8217;s no curve or bend for more than a dozen kilometers. But before we reach the plains of the Mekong we are treated to what best could be described as flying-carpet-style riding. The countryside is just a series of rolling hills with the road as if built by passionate motorcycle fans.</p>
<p>Vientiane is not a good final destination for such a tour, as the city greets us with its endless string of workshops, houses, truck-stops, companies, dirt and dust and mad traffic. Well aware of what&#8217;s awaiting us we decide to take a long enough break at a fish farm with restaurant to get one of the typical &#8220;surprise yourself lunchs&#8221; that are the rule in rural Laos as long as you don&#8217;t speak enough Lao to tell people what you want &#8211; and maybe don&#8217;t want. Grilled fish, vegetables and the notorious sticky rice send me sleeping afterwards, dreaming my way back into the mountains&#8230;</p>
<h2>What does it look like?<br />
</h2>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/google_earth_image.jpg" alt="Google Earth Image" height="375" width="500"/>You can have a look at what the trip is like using <a href="http://earth.google.com/" title="Google Earth">Google Earth</a>. For this, download the files behind this two links (using you right-click menue) of the trip from <a href="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/LPQ2VV.kml" title="Login">Luang Prabang to Vang Vieng</a> and from <a href="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/VV2VTE.kml" title="">Vang Vieng to Vientiane</a> and open it in Google Earth. To see the pictures of the trip displayed in Google Earth with the exact position where they where taken, you want to do the same with this <a href="http://api.flickr.com/services/feeds/geo/?id=43026130@N00&amp;lang=en-us&amp;tags=n13&amp;format=kml_nl" title="Photos from d-h, with geodata">link to my Photos of the trip from LPQ to VTE</a>. </p>
<p>You&#8217;ll find all my pictures from the trip also on my <a href="http://www.flickr.com/photos/hirschler/tags/n13/" title="Flickr: d-h's photos tagged with n13">Flickr-page</a>.</p>
<h2>How to do it yourself?</h2>
<p>The bikes we organised through <a href="http://www.remoteasia.com">remoteasia.com</a>. This company is owned and run by Quynh and Jim, where he seems to have the motorbike and travelling competence and she run&#8217;s the office. Both of them are not only very professional but also very friendly and fun to deal with. We booked by e-mail, made a down-payment to secure the reservation using Paypal, met them on our stop-over in Vientiane to talk about the trip beforehand &#8211; What would the road be like? How do the bikes work, etc.? Everything of importance (see my list below of things to think of when going on a motor bike trip in Laos).</p>
<p>Remoteasia also organised the transport of our luggage from Luang Prabang to Vientiane house to house while we were riding the bikes with the light pack we needed for the overnight stay in Vang Vieng. </p>
<p>As this was a one-way trip only, our bikes were shipped up from Vientiane to Luang Prabang on one of the many buses (how this is done remains a secret of Remoteasia and there business partners&#8230;)</p>
<h2>Good to know</h2>
<ul>
<li>Make sure you get the right size of bike. The usual dirt bike you can rent in Laos is a Honda Baja 250 cc. These machines offer enough power to get you anywhere. Some of them are quite high, so if you are less then my 1,90, you might not feel safe getting on and off if you get a bike as high as the one I had&#8230;
</li>
<li>Make sure the bike is in order. Renting a bike like this involves a number of people. There is the owner of the bikes, most of the times Mr. Fourk in Vientiane who also maintains them. Jim of Remoteasia will check the bikes if everything is in order. Then the bikes will be shipped up to Luang Prabang on the bus and handed over to you at the office of Green Discovery. They are the ones who pick up the bikes at the bus terminal. So even if they <em>should</em> be ok, as they go through quite a few hands, you want to make sure they also <em>are<br />
</em> ok. If not, there is a workshop in Luang Prabang willing to fix anything if necessary.</li>
<li>
When renting, helmets and other security equipment will be provided. Make sure you give an indication of the size of your head beforehand so you don&#8217;t end up with a helmet to small or to big.
</li>
<li>You might want to bring a<a href="http://www.lafalappa.it/" title="La Falappa - il primo sottocasco universale -"> washable inlay for the helmet</a> or use one of the tube-like scarfs as the helmets have seen a lot of sweaty heads during their life&#8230;
</li>
<li>Get the Laos road map published by GT-rider.com. Not only is it the best road map available in Laos, it is also laminated, so it will last long enough to get you where you want to go and back. <a href="http://www.GT-rider.com/">GT-rider.com</a> also features a very helpful online forum.
</li>
<li>If you don&#8217;t speak Lao, <a href="http://amazon.de/dp/3980313026" title="Amazon.de: Point it, Traveller's language kit: Traveller's Language Kit: Dieter Graf: B&uuml;cher">a no-words-dictionary like this one from Langenscheidt</a> is a good thing to have as in between the tourist-spots english speaking people are few and not always at hand when you&#8217;d need them&#8230;
</li>
<li>Sunglasses, sun protection, long sleeved jacket, gloves and enough warm wear, as the road goes upt o about 1300 meters in altitude and even if it doesn&#8217;t get freezing cold, you still want to feel comfortable even after several hours of riding&#8230;</li>
<li>A good idea is to get the bikes a day or several days before so you can get accustomed to them before hitting the long road. It will also allow you to day-trips out of Luang Prabang. </li>
<li>
Bring a camera.</li>
</ul>
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		<title>Motorcycling Kathmandu Valley&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Asia]]></category>

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		<description><![CDATA[This is the big &#8220;Stupa&#8221; in Boudha, close to Katmandu. It&#8217;s a buddhist sanctuary where many tibetian refugees go. On our way to Nagarkot. Two young ladies in a small village near Nagarkot. We stopped to get a drink. Deepak, my friend and guide, taking a small break from chatting with the girls&#8230; The local [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535036634/Stupa-in-Boudha-Nepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2082/1535036634_2445559503_o.jpg" alt="Stupa in Boudha, Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a> </p>
<p><em>This is the big &#8220;Stupa&#8221; in Boudha, close to Katmandu. It&#8217;s a buddhist sanctuary where many tibetian refugees go.<br />
</em><br />
<a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535034736/2007-10-0604-24-00KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2163/1535034736_294f869da0_o.jpg" alt="2007-10-06_04-24-00_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a></p>
<p><em>On our way to Nagarkot.</em></p>
<p> <a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535032094/2007-10-0604-57-14KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2079/1535032094_60751a5478_o.jpg" alt="2007-10-06_04-57-14_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a></p>
<p><em>Two young ladies in a small village near Nagarkot. We stopped to get a drink. </em></p>
<p> <a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1534161385/2007-10-0604-59-58KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2213/1534161385_fdd5b4a718_o.jpg" alt="2007-10-06_04-59-58_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a> </p>
<p><em>Deepak, my friend and guide, taking a small break from chatting with the girls&#8230;<br />
</em><br />
<a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535028458/At-the-cow-wash-Nepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2190/1535028458_c1f6f4dc44_o.jpg" alt="At the cow-wash, Nepal." width="331" height="500" border="0" /></a> </p>
<p><em>The local cow-wash.</em></p>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1534157107/2007-10-0605-04-46KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2417/1534157107_67e9e274c8_o.jpg" alt="2007-10-06_05-04-46_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a></p>
<p><em>Young boy with young goats&#8230;</em></p>
<p> <a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1534153475/2007-10-0606-28-19KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2239/1534153475_da10c9ce79_o.jpg" alt="2007-10-06_06-28-19_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a> </p>
<p><em>Finally, Nagarkot tower. From here, the view goes not only over Katmandu valley but potentially also to some of the Himalaya peaks. Although the weather was nice, it was far from being clear. Clouds on the horizons obscured the view. Nevertheless, a beautiful day.</em> </p>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1534151733/2007-10-0606-40-48KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2061/1534151733_d148a18b9b_o.jpg" alt="2007-10-06_06-40-48_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a> </p>
<p><em>This lady was in the process of cooking and washing noodles for &#8220;Chowmein&#8221;, fried noodles. I photographed and interviewed her (with the help of Deepak), and later we of course had to also taste the freshly prepared meal. </em></p>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535019094/2007-10-0606-54-15KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2287/1535019094_1e22dcb8e9_o.jpg" alt="2007-10-06_06-54-15_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a><br />
<em><br />
The ladys husbands hands, preparing our meal.</em></p>
<p><a href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/1535017538/2007-10-0609-52-09KathmanduNepal.html" class="tt-flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2031/1535017538_7e718b41a3_o.jpg" alt="2007-10-06_09-52-09_Kathmandu_Nepal" width="500" height="331" border="0" /></a> </p>
<p><em>Getting back into Katmandu, vendors under umbrellas at the roadside.</em></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Motorcycling+Kathmandu+Valley%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D151" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Motorcycling+Kathmandu+Valley%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D151" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/11/20/motorcycling-katmandu-valley-ii" rel="bookmark" title="November 20, 2007">Motorcycling Katmandu Valley II</a></li>

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		<title>Salsa in Taiwan</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 15:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
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		<category><![CDATA[Dancing]]></category>
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		<description><![CDATA[Why would it be normal to go and dance Salsa in Hamburg, Berlin, Amsterdam or Cologne but not in Almaty, Kazakhstan or in Taipei, Taiwan? Still, it always surprises me to land in such, well, remote places (from my euro-centric point of view) and be able to walk into places called &#8220;Cuba&#8221;, or &#8220;Olala&#8221; and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Why would it be normal to go and dance Salsa in Hamburg, Berlin, Amsterdam or Cologne but not in Almaty, Kazakhstan or in Taipei, Taiwan? Still, it always surprises me to land in such, well, remote places (from my euro-centric point of view) and be able to walk into places called &#8220;Cuba&#8221;, or &#8220;Olala&#8221; and watch dancers spinning away to Latino rhythms as if it were the most natural thing to do so. As in former waves of this kind of international &#8220;Tropical Fever&#8221; our decades Salsa craze is spreading world wide &#8211; but this time deeper and wider at the same time. Is it the Internet? Is it the comparably cheap travel costs for salsa aficionados carrying the virus into the remotest places? </p>
<p>Wherever you go, any bigger city in the world will have places, dancers &#8211; and teachers. And ever so often, the smaller the number of aficionados in one place, the lesser the number of teachers, down to a one-city-one-teacher ratio. If they are good, then fine, they clone their style, cuban, puerto-rican, L.A. or New York or anything in between or any other funny creole-isation. If they are not good, well, they clone their style as well.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZSr5uUyMut4"></param> <embed src="http://www.youtube.com/v/ZSr5uUyMut4" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>In the &#8220;<a href="http://maps.google.com/maps?q=+371,+Ren+Ai+Road,+Sec.+4+Taipei&amp;sourceid=mozilla2&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;um=1&amp;sa=N&amp;tab=wl" title="Google Maps">Olala</a>&#8221; a french restaurant in Taipei offering Salsa on some days in the week, the teacher had been good. A crowd of dedicated dancers flicked away puerto rican style, slick figures, ladies turning stylish, the man leading them along the imaginary lines on the floor. Not my cup-of-rum, still, nice to watch. One lady stuck out, as she was the only non-asian on the dance-floor by the time we arrived and also the only black person in the room. My colleagues from Radio Taiwan and I settled for some drinks at the bar, watching the dancers, chatting after a week of intensive work together. </p>
<p>Suddenly, she lost one of her creoles. Picking them up, saving them from the feet of the dancers was the natural thing to do &#8211; and also a fine occasion to talk to her, once the song was over. Turned out, she was from Johannesburg, living in Taipei for no particular reason other than enjoying the place and having work to do: she was one of the Salsa teachers. How she is transforming shy chinese into exalted latin dancers she never revealed &#8211; but from having danced with her I assume it was by her special kind of cultural osmoses, infecting them with both the latino rhythms and south african life-loving spirits. Worked fine for me, I had a wonderful evening.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Salsa+in+Taiwan+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D133" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Salsa+in+Taiwan+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D133" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/02/22/best-internet-in-luang-prabang" rel="bookmark" title="February 22, 2008">Best Internet in Luang Prabang</a></li>

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		<title>Der Teufel fährt Prado</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 09:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[In Almaty, ehemalige Hauptstadt Kasachstans, zeigt der Kapitalismus seine hässliche Fratze als Kühlergrill hubbaumstarker Geländewagen. Ausgestattet mit kriegsfähigen Motoren machen diese omnipräsenten Monster das Überqueren der Straßen zur Todeslotterie. Es wird beschleunigt und gehupt angesichts von Fußgängern, es gilt das Gesetz des Stärkeren und der Stärkere hat hierzulande vor allem einen stärkeren Motor. Im Drang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/298705784/Kazakhstan_Devil_drives_Prado.html"><img width="100" height="75" border="0" align="left" alt="Kazakhstan: Devil drives Prado" style="margin: 0pt 4px 0px 0pt" src="http://static.flickr.com/107/298705784_7eff720d91_t.jpg" /></a>  In Almaty, ehemalige Hauptstadt Kasachstans, zeigt der Kapitalismus seine hässliche Fratze als Kühlergrill hubbaumstarker Geländewagen. Ausgestattet mit kriegsfähigen Motoren machen diese omnipräsenten Monster das Überqueren der Straßen zur Todeslotterie. Es wird beschleunigt und gehupt angesichts von Fußgängern, es gilt das Gesetz des Stärkeren und der Stärkere hat hierzulande vor allem einen stärkeren Motor.</p>
<p>Im Drang nach Kraft sind sich die wiedererstandenen Länder des Ostens einig &#8211; ob Kaliningrad, Riga oder Almaty, wer Geld hat, hat Kraft und zwar in Form von Pferdestärken. In Kasachstan ist es vor allem Toyota und deren Premiummarke Lexus, vereinzelt auch Range Rover, seltener Mercedes. Immer grobbereift, immer mit getönten Scheiben, fast immer mit Insassen, die unseren aus Gangsterfilmen erlernten Klischees übergerecht werden.<br />
<a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/298705783/Kazakhstan_Devil_drives_Prado.html"><img width="500" height="150" border="0" alt="Kazakhstan: Devil drives Prado" src="http://static.flickr.com/105/298705783_00e08900ab_o.jpg" /></a></p>
<p>Am Strassenrand sitzen diejenigen, die am anderen Ende gelandet sind. Bettler, Alte, Verlierer.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Der+Teufel+f%C3%A4hrt+Prado+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D82" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Der+Teufel+f%C3%A4hrt+Prado+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D82" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2006/11/17/happy-birthday-kazakhstan" rel="bookmark" title="November 17, 2006">Happy Birthday, Kazakhstan!</a></li>

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		<title>Geotagging / Photos mit Koordinaten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Oct 2006 20:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografieren]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wo ist das aufgenommen?“ ist eine Frage, die man häufig hört, wenn man seine Reise- oder Urlaubsphotos zeigt. Seit die Amerikaner die Welt mittels ihres Satellitensystem mit einem metergenauen Koordinatensystem überzogen haben und die Chinesen Geräte herstellen, mit denen das Auslesen dieser Satellitensignale jedermann möglich ist, ist das metergenaue Verorten eigener Bilder so einfach, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wo ist das aufgenommen?“ ist eine Frage, die man häufig hört, wenn man seine Reise- oder Urlaubsphotos zeigt. Seit die Amerikaner die Welt mittels ihres Satellitensystem mit einem metergenauen Koordinatensystem überzogen haben und die Chinesen Geräte herstellen, mit denen das Auslesen dieser Satellitensignale jedermann möglich ist, ist das metergenaue Verorten eigener Bilder so einfach, wie die Aufnahme selber. Dabei geht es darum, für jedes Bild, den Längen- und Breitengrad des Aufnahmeortes (sowie für besonders genaue auch noch die Himmelsrichtung, in die das Objektiv gerichtet war)  möglichst geanu festzuhalten.Auf diese Weise lassen sich später die Bilder auf einer Karte anordnen &#8211; im Falle von digitalen Bildern und Karten kann dies fortlaufend und automatisch geschehen. So entstehen interaktive Bilderatlanten, die zusätzlich nach verschiedenen Parametern geordnet werden können. Seit Google die Datenschnittstelle (API)sein weltweites Kartenangebots <a href="http://maps.google.de">Google Maps</a> zugänglich gemacht hat, sprießen solche <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mashup_(web_application_hybrid)">Mash-ups</a> nahezu täglich aus dem Netz.</p>
<p><strong>Grundsätzlich sind dafür mehrere Schritte nötig:<br />
</strong>        •        Erstellen einer Aufnahme<br />
•        Notieren der Koordinaten<br />
•        Verknüpfen von Koordinaten mit Aufnahme<br />
•        Erstellen einer Karte<br />
•        Verknüpfen der Karten mit den Koordinaten der Aufnahmen</p>
<p><strong>Aufnehmen &#038; notieren &#8211; GPS-Empfänger als Referenz</strong><br />
<a class="alignleft" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/264221133/20060929_160614_Rome_Italy_41906082_41906082.html"><img class="alignleft" alt="2006-09-29_16-06-14_Rome_Italy_41.906082_41.906082" title="2006-09-29_16-06-14_Rome_Italy_41.906082_41.906082" src="http://static.flickr.com/110/264221133_cc39318830_m.jpg" /></a>  Eine simple Lösung ist der Einsatz eines einfachen GPS-Empfänger/-Navigationssystems wie beispielsweise das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00007MIKM?ie=UTF8&#038;tag=travelogue-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B00007MIKM">Garmin Geko 101 Hand Navigationsgerät</a>. Hiermit lässt sich der jeweilige Standpunkt auf wenige Meter genau festlegen. Vorraussetzung ist freier Blick zum Himmel (also den Satelliten). Soll ein Photo geokodiert werden, wird vor oder nach der Aufnahme ein weiteres Photo vom Display gemacht, mit der Anzeige der Koordinaten.</p>
<p>Alternativ notiert man die Adresse, oder zeichnet den Punkt auf einer Karte ein.<br />
Das Verschmelzen des Bildes mit den geographischen Metadaten erfolgt dann im weiteren Schritt. Hierzu sind verschiedene Schritte möglich, die alle ihre Vor- und Nachteile haben:</p>
<p><strong>Flickr &#038; Bookmarklet<br />
</strong>Photodienste wie <a href="http://www.flickr.com">Flickr</a> mit ihrer offenen API sind ideal für diese Art von Vorhaben. Zum einen erlaubt Flickr eine Filterung nach verschiedenen Schlüsselbegriffen (Tags), zum anderen erlaubt es, Koordinaten direkt als Metadaten (als Tags) anzulegen und somit auch (per RSS, also XML-Feed) auszuspielen. Tags sind als Metad-Daten den Bildern zugeordnete Begriffe, die eine Strukturierung erlauben (bspw. „Urlaub“ für alle Urlaubsbilder, „Strand“ wenn ein solcher darauf zu sehen ist, oder „blau“, wenn diese Farbe vorherrschend ist. Oder eben „geotag“ wenn das Bild mit Koordinaten versehen worden ist.)</p>
<p>Inzwischen sind verschiedene <a href="http://www.flickr.com/groups/geotagging/discuss/72157594165549916/">Bookmarklets</a> für die Flickr-Seite erhältlich, die über eine interaktive Google-Karte die Zuordnung von Koordinaten zu Bildern sehr einfach ermöglichen: Bild hochladen, angucken, Kartenbutton drücken, Aufnahme-Ort suchen, draufklicken &#8211; fertig!</p>
<p>Oder man macht das gleich über die vom Flickr-Mutterschiff Yahoo! bereit gestellten Karten, die auch eine Karten-Anzeige aller Bilder erlauben. (Nicht ausprobiert, nutze oben genannte Lösung zur vollen Zufriedenheit)</p>
<p>Somit lassen sich geokodierte, themen- oder Nutzerspezifische Photostreams erstellen, die durch ihre Geokodierung bestens geeignet sind für interaktive, themenbezogenen Karten.</p>
<p><strong>Koordinaten in den Exif-Daten<br />
</strong>GPS Infos lassen sich in die EXIF-Daten schreiben. Dann ist die GeoLocation als Metadaten in der eigentlichen Bilddatei verankert und kann mit dieser weitergegeben werden. Das geht über eine mit GPS ausgerüstete Kamera recht einfach, wenn auch kostspielig.</p>
<p>Einfacher ist es da, während des Fotografieren einen GPS-Empfänger die aktuellen Positionen automatisch loggen zu lassen, um dann anschließend die Fotodateien und die Log-Positionen abzugleichen. Dafür gibt es verschiedene <a href="http://del.icio.us/dani68/geotagging+mac">Lösungen</a> (für den Mac!).</p>
<p>Auf diese Art geokodiert lassen sich die Bilder auf einer digitalen Karte automatisch an der entsprechenden Stelle anzeigen.</p>
<p>Wie das geht, in einer weiteren Folge.</p>
<p>Hier eine Sammlung Links zum Thema <a href="http://del.icio.us/dani68/geotagging">GeoTaggen</a>.</p>
<p>Mehr zum Thema in einem hervorragenden (englischsprachigen) Buch zu diesem Thema &#8211; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0596101619?ie=UTF8&#038;tag=travelogue-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0596101619">Google Maps Hacks</a> &#8211; aus dem auch der Trick mit dem abfotografieren des GPS-Empfängers stammt.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Geotagging+%2F+Photos+mit+Koordinaten+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D80" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Geotagging+%2F+Photos+mit+Koordinaten+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D80" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/07/22/himbeerkuchen-weltweit" rel="bookmark" title="July 22, 2007">Himbeerkuchen weltweit</a></li>

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		<title>AfroBahia</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2005 13:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Bahia]]></category>
		<category><![CDATA[Pernambuco]]></category>

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		<description><![CDATA[Salavador gilt als afrikanischste Stadt Brasilien. Die erste Hauptstadt der ehemalig en portugiesischen Kolonie und Zuckermetropole des Landes war gleichzeitig auch wichtigster Hafen für den Sklavenhandel. Die Bevölkerung ist größtenteils Schwarz &#8211; in allen denkbaren Schattierungen. Drei afrikanische Kulturinstitute markieren die Verbundenheit mit dem Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks, das “Casa do Benin“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salavador gilt als afrikanischste Stadt Brasilien. Die erste Hauptstadt der ehemalig en portugiesischen Kolonie und Zuckermetropole des Landes war gleichzeitig auch wichtigster Hafen für den Sklavenhandel. Die Bevölkerung ist größtenteils Schwarz &#8211; in allen denkbaren Schattierungen.</p>
<p>Drei afrikanische Kulturinstitute markieren die Verbundenheit mit dem Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks, das “Casa do Benin“, das “Caso do Nigeria“ und nicht zuletzt das “Casa de Angola“. Drei verschiedene Länder, drei verschiedene Häuser, ein Problem: Kein Geld.</p>
<p>Das Casa do Benin liegt mitten in der Altstadt, an einer lebendigen Kreuzung, mit vielen offenen Fenstern zur Strasse hin. Das Gästebuch verzeichnet viele Besucher aus Übersee: Frankreich, Deutschland, Niederlande, dazwischen immer wieder Brasilianer aus anderen Teilen des Landes &#8211; Rio, São Paulo, andere Großstädte. In Vitrinen sind Alltags- und Kulturgegenstände von beiden Seiten des Atlantiks ausgestellt. Auf Fotografien kann man die geistigen Väter des Projektes bewundern: Allen voran Pierre Verger, französischer Photo- und Ethnograf, der Kultur und vor allem religiöse Strukturen auf beiden Seiten des Südatlantiks in einem epischen Werk analysiert und dargestellt hat. Aber auch der Baiano Gilberto Gil, Musiker, Popstar und zur Zeit Kulturminister Brasiliens.</p>
<p>Die Bilder sind alt und verblichen, das gleiche gilt auch für die Idee, die hinter diesem Haus der brasilianisch-afrikanischen Kultur steht. Die Direktorin Rosa Vieira de Melo beklagt den Mangel an Geldern und politischer Unterstützung. Gegründet wurde das Caso do Benin Ende der 1980er Jahre, finanziert wird es vom Staat Bahia und der Gemeinde Salvador. In der Praxis fehlt es an allem: Kein Geld für Projekte, kein Geld für Veranstaltungen, kein Computer, kein Internetanschluß, um mit Benin zu kommunizieren. Kein Kontakt mit Benin.</p>
<p>Nachdem anfänglich ein lebendiger Austausch stattgefunden hatte, herrscht nun seit einigen Jahren Funkstille. Als vor einiger Zeit der Ministerpräsident Benins privat zu Gast war in Salvador, stolperte er eher zufällig über das ”Haus von Benin“. Die Regierung dort hat das Projekt schlicht vergessen. Dass Benin frankophon, Salvador hingegen lusophon ist, daß man zwar kulturell eine gemeinsame Ebene hat, aber sprachlich getrennt lebt, mag dazu beigetragen haben.</p>
<p>Nur wenige Meter weiter: Das Haus Nigerias. Nigeria, Heimat des Volkes der Yoruba und der afrikanischen Gottheiten, die in der Kultur Bahias eine zentrale Rolle spielen. Von aussen ist das Kultur-Haus kaum als solches zu erkennen: Ein Schild, das in den anderen dieser Altstadtstrasse mit ihren Souveniershops untergeht. Die Türe verriegelt, auf Nachfrage wir mir bestätigt, dass selten jemand, meißt niemand anwesen sei.</p>
<p>Im Taxi zum ”Casa de Angola“, dem ”Haus Angolas“ in Salvador. Der Taxifahrer kennt es nicht, ich muss ihm den Weg zeigen. ”Casa de Angola“ steht prominent über dem Eingang, in Silberlettern, an dieser lebendigen Einkaufsstrasse in der Innenstadt. Im Eingang im Erdgeschoß eine Büste des angolanischen Staatsgründers, eine Plakette, die an die Gründung des Hauses 1999 erinnert. Eine weitere: ”Staatspräsident José Eduardo dos Santos besuchte dieses Haus am 2. Mai 2005.“ Doch auch er brachte, so berichtet mir Jucelina Nascimento, die Koordinatorin des Hauses, auch dos Santos brachte kein Geld mit. Dennoch: Das Haus erscheint lebendig. Es gibt eine kleine Bibliothek, eine Ausstellung, einen Seminarraum. Das die Versammlungen vom Lautsprecher-Geschäft des Nachbarns nur zu häufig gestört werden, ist nur eines der Probleme, die Juscelina gerne lösen würde.</p>
<p><a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/193240049/jucelina.html"><img width="500" height="333" border="0" alt="jucelina" src="http://static.flickr.com/49/193240049_8212621a6e.jpg" /></a></p>
<p>Immerhin hat man einen regelmässigen Kontakt mit Angola, auch wenn man immer wieder mit Nachdruck die notwendigen Dinge einklagen müsse. Die Zusammenarbeit ist nicht leicht, aber immerhin, sie existiert. Man bestellt Bücher, vermittelt Anfragen, meistens von Akademikern, organisiert Filmvorführungen- und Theaterstücke. Juscelina ist viel im Hinterland unterwegs. Dort knüpft sie Kontakte, plant und organisiert Veranstaltungen, damit die Verbindung zu Angola auch über die Hauptstadt des Bundesstaates hinaus erlebt werden kann. Mehr und mehr soll das Haus auch zu einem spirituellen Zentrum werden, afrikanische und brasilianischen Candomblé-Zeremonien zusammenbringen. Und noch einen Traum hat sie: Ein Bürger-Radio zu gründen, um so die Menschen noch besser zusammen und die eigene Sache vorran zu bringen.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=AfroBahia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D52" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=AfroBahia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D52" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/12/13/im-norden" rel="bookmark" title="December 13, 2005">Im Norden</a></li>

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		<title>Yemanja, Oshun &amp; mein Sohn.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2005 13:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Wie man in Olinda 50 Reais ausgibt. Es ist sechs Uhr morgens, der Wecker klingelt für mich in Olinda, einer kolonialen Kleinstadt im Nordosten Brasiliens. Da ich nur zwei halbe Tage habe zwischen zwei Flügen, versuche ich früh aufzustehen, um Zeit zu gewinnen fürs Fotografieren. Außerdem, so der Gedanke, ist morgens das Licht weicher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><em>Oder: Wie man in Olinda 50 Reais ausgibt.</em></p>
<p><a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/193239967/olinda.html"><img align="left" title="olinda" alt="olinda" style="padding-right: 4px" src="http://static.flickr.com/46/193239967_0493bf112b_m.jpg" /></a>Es ist sechs Uhr morgens, der Wecker klingelt für mich in Olinda, einer kolonialen Kleinstadt im Nordosten Brasiliens. Da ich nur zwei halbe Tage habe zwischen zwei Flügen, versuche ich früh aufzustehen, um Zeit zu gewinnen fürs Fotografieren. Außerdem, so der Gedanke, ist morgens das Licht weicher. Ich schwinge mich auf, verwundert, trotz der Wärme durchgeschlafen zu haben. Die zwei Caipirinha des gestrigen Abends haben Ihre Wirkung entfaltet. Schnaps ist hier billiger als Wasser.</p>
<p>Das Licht ist gnadenlos, bereits früh morgens brennt die Sonne. Ich wandere die Hügel hinauf, wo gestern noch die ganze Stadt auf den Beinen war, werden jetzt leere Plastikbecher weggefegt vom Wind oder den Angestellten der Stadtreinigung. Ich richte meinen Blick auf alles und nichts, bis er in einen Hauseingang fällt, in dem eine Art Candomblé-Altar aufgebaut ist: Kerzen, Heiligenfiguren, Schmuck, Blumen. An der Hauswand steht: “Mãe Baiana”, bahianische Mutter. Eben diese ruft mich herein, als ich durchs Tor hindurch versuche, die Möglichkeiten für ein Foto auszuloten. Von soviel frühmorgendlicher Freundlichkeit überrascht, trete ich verdutzt ein, sie bittet mich Platz zu nehmen. Durch eine Mischung von Rest-Religiösität und Neugierde gefesselt folge ich Ihren Anweisungen. Ich lege meine Hände mit den Handfläche nach oben und gebe Auskunft: Meinen Namen, mein Alter, wo ich herkomme, was ich mache, ob ich beruflich reise oder als Tourist.</p>
<p><a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/193240237/baiana.html"><img align="right" title="baiana" alt="baiana" style="padding-left: 4px" src="http://static.flickr.com/58/193240237_c63313d12c_m.jpg" /></a></p>
<p>Sie legt eine Kette aus Muscheln um, sortiert einige Devotionalien in der Schale vor sich, nimmt eine handvoll Muscheln in die Hand, schüttelt sie wie Spielwürfel und beginnt einen an die Götter gerichteten Sermon. Betonend, dass es gut sei, dass ich Portugiesisch verstehe, öffnet sie plötzlich die Hände und wirft die Muscheln vor sich in die Schale. Wieder werden die Götter, die Orishas angerufen, dann liest sie aus dem Spiel der Muscheln. Ich werde neugierig, hatte ich doch erst in Bahia eine Kette geschenkt bekommen, mit den Farben von Oshosi, dem Gott des Waldes, der Natur. Ein durchaus kämpferischer Gott, der gerne mit Pfeil und Bogen dargestellt wird und dessen christliche Synkretisierung mal der heilige Sebastian, mal der heilige Georg ist.</p>
<p>Die Bahianische Mutter hingegen sieht mich dem Schutz von Oshun unterstellt. Ihr gefalle alles, was goldgelb sei, das leuchtende Gelb des Edelmetall soll es sein und um Ihren Schutz vor der heute durchgeführten Reise zu erbeten, solle ich etwas goldgelbes schenken. Oshun sei die Göttin des Süßwassers, sie finde Gefallen an säurearmen Früchten und vor allem guten Gerüchen, Parfüm sei ein probates Mittel, um meine Orisha für mich zu gewinnen. Vor der Reise nach Fernando de Noronha solle ich auf alle Fälle etwas geben, damit Oshun über mich wache. Auf alle Fälle werde es mir in Zukunft gut ergehen, ich werde erfolgreich sein, reich, wen auch nicht zu reich. Auf alle Fälle werde ich Geld haben.</p>
<p>“Mãe Bahiana” fragt mich über meine Familienverhältnisse aus. Ich zähle auf, sie nickt wissend. Prophezeit mir, dass die brasilianischen Frauen ja durchaus auch gefallen finden, an einem gutaussehenden Mann wie mir. Ich weiss längts, dass es nicht so sehr das aussehen, sondern der Wohnort im scheinbar gelobten Land ist, der meine Attraktivität hierzulande ausmacht. Sie ermahnt mich, die Hände offen zu halten. Wirft nochmal die Muscheln. Ruft nochmal die Orishas an. Dann schweigt sie. “Du wirst einen Sohn bekommen!”</p>
<p><a class="tt-flickr" href="http://travelogue.hirschler.net/photos/photo/193240259/baiana_2.html"><img width="600" height="400" border="0" alt="baiana 2" src="http://static.flickr.com/72/193240259_86b4cd14b0_o.jpg" /></a></p>
<p>Ob ich noch eine Frage habe. Ich habe: Sie solle mir doch etwas über Yemanja erzählen. “Yemanja ist die Mutter aller Orishas, ihre Farben sind blau und weiß. Sie ist die Göttin des Meeres.” Dann fragt Sie: “Gefällt Dir Yemanja? Wenn Sie Dir gefällt, naja, das ist ja auch so: Oshun ist für das Süßwasser, Yemanja für das Salzwasser, Wasser ist Wasser, das fließt zusammen.” Ich denke an meine Tochter, die eine echte Wasserratte ist, das Meer liebt und von der ich überzeugt bin, dass die Mutter Gottes, Yemanja über sie wacht. So ein Kind braucht starken Schutz.</p>
<p>Meine spirituelle Ratgeberin lässt mich nun die Namen der Familienmitglieder aufschreiben, dazu die Adresse. Sie könne dann diesen Zettel unter eine Kerze legen, die auf meiner Orisha, die Oshun geweiht sei. Mit dem aufsteigenden Rauch würden auch die Kräfte und das Gute zu mir kommen. Sie selber schreibt mir Ihre Adresse auf und auch die Telefonnummer, wenn mein Sohn geboren sei, solle ich sie auf jeden Fall benachrichtigen. 50 Reais koste nun diese Sitzung, falls ich weitere 300 ausgeben wolle, könne sie die Kerzen entzünden und so für die Dauer des Kerzenbrandes weiter Gutes für mich bewirken. 50 Reais sind eine Menge in diesem Land, in dem eine Busfahrt weniger als 2, ein Abendessen vielleicht 20 Reais kosten. Ich bedanke mich, bezahle den Minimaltarif und betrachte ihn als Lehrgeld in Sachen brasilianische Spiritualität und Geschäftstüchtigkeit. “Mãe Bahian” erlaubt mir noch ein Foto zu machen &#8211; dafür war ich anfänglich ja gekommen. Dann verabschieden wie uns wie zwei, die sich kurz und intensiv kennengelernt haben, aber nie mehr treffen werden.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Yemanja%2C+Oshun+%26+mein+Sohn.+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D51" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Yemanja%2C+Oshun+%26+mein+Sohn.+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D51" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/09/21/abenteuer-bahnfahrt" rel="bookmark" title="September 21, 2007">Abenteuer Bahnfahrt</a></li>

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		<title>Warum Reportagen?</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2005 09:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Buch begleitet mich auf dieser Reise. Es ist vom Meister der Reportage, dem Polen Richard Kapuschzinski, der Titel lautet “ Die Welt im Notizbuch”. Mein Freund Jarek hat es mir zum Geschenk gemacht und es wächst zu einer Art Katechismus heran. Kapuschinski zeigt sich sehr pessimistisch über den Zustand der Medien, über die Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buch begleitet mich auf dieser Reise. Es ist vom Meister der Reportage, dem Polen Richard Kapuschzinski, der Titel lautet “ Die Welt im Notizbuch”. Mein Freund Jarek hat es mir zum Geschenk gemacht und es wächst zu einer Art Katechismus heran. Kapuschinski zeigt sich sehr pessimistisch über den Zustand der Medien, über die Entwicklung menschlicher Wahrnehmung, allgemein über den Zustand der Welt. pessimistisch, dabei aber nie hoffnungslos oder deprimiert. dafür ist er zu intelligent, zu emphathisch mit den Bewohnern dieses Planeten.</p>
<p>Das Buch regt mich ständig an, meine eigene Rolle, meinen eigenen beruflichen Ursprung als Radio-Reporter zu reflektieren. Was kann man noch machen, in einer übermedialisierten Welt, worin liegt der Wert der Reportage, wenn längst jeder überall hin kann, alles sehen kann, alles erreichbar ist, erster, oder eben zweiter Hand erfahren werden kann?</p>
<p>Ich glaube, der Wert der Reportage liegt im genauen Hinschauen. Im Übersetzen, Interpretieren des Sichtbaren. Dafür muss der Reporter mehr sehen, mehr fragen, mehr können. Ständig lernen, lesen, aufnehmen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492236456/qid=1130444401/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-1356893-2683210">&#8220;Die Welt im Notizbuch&#8221;</a></p>
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		<title>Rio, cidade perigosa!</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2005 18:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Transport]]></category>
		<category><![CDATA[Transportation]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann ich Rio gefährlich leben. Das ist einfach. Ein Gang durch eine Favela, möglichst ohne Begleitung. In der Brandung von Ipanema schwimmen. Bus fahren. Wollte sich Brasilien Chancen bei der Rally Paris-Dakar sichern, rate ich dazu, das Team mit einem Busfahrer aus Rio und seinem Kassierer als Copiloten zu besetzen. Letztere besitzen die notwendige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ich Rio gefährlich leben. Das ist einfach. Ein Gang durch eine Favela, möglichst ohne Begleitung. In der Brandung von Ipanema schwimmen. Bus fahren.</p>
<p>Wollte sich Brasilien Chancen bei der Rally Paris-Dakar sichern, rate ich dazu, das Team mit einem Busfahrer aus Rio und seinem Kassierer als Copiloten zu besetzen. Letztere besitzen die notwendige Kaltblütigkeit, auch noch dann auf Ihren Sitzen einzuschlafen, wenn das Inferno des Straßenverkehrs um sie aufbrandet. Ihre Rolle ist es, von jedem den Einheitstarif abzukassieren und dann das Drehkreuz freizugeben, durch das sich die Passagiere ins Innere des Busses zwängen müssen.</p>
<p>Für die meißten Cariocas &#8211; so nennen sich die Einwohner Rios &#8211; ist die Enge des Drehkreuzes eine minderschwere Prüfung. Sie entsprechen dem europäischen Idealbild des Tropenbewohners, sind entsprechend schlank und rank. Eine zunehmende Zahl Brasilianer allerdings passt nur mit Mühen durch diese Schleuse, dank der weitverbreiteten Diät aus viel Fett und viel Zucker. Eßbares wird gerne frittiert oder von vorneherein mit Schmalz gebacken. Trinkbares ist immer gesüßt. Kleinere Bars am Wegesrand kennen nur eine Sorte Kaffe: Hier ist der “Cafezinho”, das Kaffechen, immer gesüßt, bis zur Unkenntlichkeit. Fragt man nach etwas ohne oder mit nur wenig Zucker, wird immer sofort auch der Süßstoff gereicht. Die Brasilianer haben eine Problem mit ihrer wachsenden Leibesfülle, nicht nur beim Busfahren.</p>
<p>Hat man seinen Obulus entrichtet und ist durch die Schleuse hindurch, kann man Platz nehmen. Das Spektakel hat dann schon längst begonnen, die Fahrer bemühen sich, die Stops so kurz wie möglich zu halten. Nicht das ein Fahrplan einzuhalten wäre. Ein solcher existiert nicht. Es geht darum, den besten Ausgangspunkt für den nächsten Sprint zu erlangen. Rio liegt langgestreckt und eingeklemmt zwischen den Morros, den Hügeln der Stadt und den Stränden. Viele der Buslinien verlaufen deswegen durch die gleichen Strassen und fächern sich erst an den Enden der Stadt auf.</p>
<p>Egal wo man sitzt oder steht, man halte sich fest. Jetzt heißt es für den Fahrer, den entscheidenden Vorsprung auf der Strecke zum nächsten Halt oder der nächsten Ampel zu erlangen. Zentimetergenau ergibt sich so eine chaotische Choreografie von Bussen, die versuchen, vom Strassenrand weg- oder hinzukommen. Jeder Versuch, von außen zu koordinieren, würde kläglich scheitern.</p>
<p>Am Ziel angekommen, beendet man den Höllenritt durch einen beherzten Sprung aus der Hintertüre. Woher man als Besucher weiss, ob man am rechten Halt angelangt ist? Dafür sorgt der Kassierer. Ihm teilt man zu Beginn mit, wohin die Reise gehen soll. Zur rechten Zeit weist er einem dann den Ausstieg an. Mit einer Freundlichkeit, die man in dieser rauhen Umgebung nicht erwartet hätte.</p>
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