Archive for the 'Menschen' Category

Sundown in Savan…

Sunday, October 3rd, 2010 Latitude: S Longitude: E


Savannakhet, Laos second biggest city after its capital Vientiane, has still that backwater feeling to itself that amazed me when I came here two years ago. Much has changed: more and more roads are paved, have proper curbstone and more and more traffic signs are setup – not that too many people do care: right of way is mainly negotiated with a look and a smile. Feels good to be back – and at the same time its also a farewell: The project that kept me coming back here is to be finished, that will be my job for the next few days. The old guesthouse I usually stayed in now becomes the “old” guesthouse. The box where I stored belongings so that I wouldn’t have to fly them in and out will have to move to Vientiane. Just like many of those here who feel that they need to connect to the faster pace of modern life. Savannakhet changes as well. But – and that is something I learned as well – it does so at its own speed.

Leaving Venice

Sunday, July 6th, 2008 Latitude: S Longitude: E

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Das schönste aller Meere

Thursday, July 3rd, 2008 Latitude: S Longitude: E

Fundsache aus dem Lato Azzurro, San Erasmo, Laguna di Venezia, Italien.

2008 07 03 00 00 17 san era

In etwa:

Das schönste aller Meere
ist jenes, welches wir noch nicht befahren haben.

Das schönste unserer Kinder
ist jenes, das noch nicht gewachsen ist.

Die schönsten unserer Tage
sind jene, die wir noch nicht gelebt haben.

Und das, was ich Dir sagen möchte, das Schönste,
habe ich Dir noch nicht gesagt.

Von Wildschweinen, Zügen und italienischen Cantautore

Sunday, May 25th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Habe erst vor kurzem für mich die Musik von Gianmaria Testa entdeckt. Wundervolle poetische Texte, gesetzt zu expressionistischen Klängen einer, zwei Gitarren und aus der Ernsthaftigkeit entlassenen Instrumenten wie der Melodika. Jetzt hänge ich unter den Kopfhörern und lausche dem, was zwischen den Tönen und Wörtern ist…

Gianmaria Testa war lange Zeit Stationsvorsteher in der kleinen Stadt Cúneo, im norditalienischen Piemont, unweit der französischen Grenze. An den Bahnhof erinnere ich mich, erstaunlicherweise, wenn ich bedenke, daß wir seinerzeit mit dem Auto dort angekommen waren. Für mich war das Reisen mit dem Auto neu, der schmalmotorige Fiat Panda gehörte meinem besten Freund. Wir sind es immer noch, gute Freunde, seine Liebe zu mir hat meine Unachtsamkeit mit Autos überstanden. Das Auto habe ich zum Bahnhof gelenkt, weil ich mir dort die notwendige Information erhoffte, wo man in dieser Stadt übernachten könnte.

Wir haben einen Ort zum Schlafen gefunden, ich erinnere mich an eine altertümliche Pension mit schweren Möbeln innerhalb der Mauern der Altstadt. Ich erinnere mich an Pflastersteinstraßen und den Blick durch die Hauptachse der Stadt auf die Savoyischen Alpen am kommenden Morgen und daran, daß sie uns in der Bar, in der wir am Ende des Abends gelandet waren, die restliche Grappa geschenkt hatten, von der ich so gerne probiert hatte. Eine noch halbvolle Flasche von Trester-Schnaps, gebrannt aus den Resten der Muskateller-Traube.

Am kommenden Morgen waren wir noch einmal da, noch einen Espresso vor der Weiterfahrt Richtung Nizza und da haben sie uns die Tassen eingepackt, aus denen wir getrunken hatten und zwei dazu und Untertassen und so hatten wir ein Set mit dem Logo und dem Namen der Bar, Corso.

Daran erinnere ich mich, wenn ich Gianmaria Testa höre, den ehemaligen Bahnhofsvorsteher aus Cúneo. Und während ich so schreibe, sitze ich im ICE der gerade mit Höchstgeschwindigkeit ein Wildschwein überfahren hat, wie uns mitgeteilt wird, und ich denke: Im Piemont hätten sie davon Salami gemacht.

Mind the gap, Stockholm!

Tuesday, May 13th, 2008 Latitude: S Longitude: E

Subway cars in Stockholm have a funny feature: After they came to a complete stop and before opening the doors there is always a short pause of one or more seconds. I am pretty sure that this is for security reasons (just like almost everything else in this country seems to be motivated by the attempt to lead a long and safe life…). The little time-gap is just long enough to think… …one, two, three… thought(s). Constant thinking going on in this town, as the trains pull in, stop, wait, open their doors, close them and pull out again.