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	<title>Travelogue &#187; Europa</title>
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		<title>Vom Kurs abgekommen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 11:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurswagen sind eine wundersame Sache. Wie Vagabunden fahren sie kreuz und quer über unseren Kontinent &#8211; heutzutage nurmehr Nachts, als Schlaf- oder Liegewagen. Das gibt ihnen einen noch zwielichteren Anschein, geradezu wie ein Unrasierter, der abends in eine Bar kommt, in der er noch nie gesehen worden war und wo er sicherlich nicht noch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/2008-07-08_04-18-16_utc_rij.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/2008-07-08_04-18-16_utc_rij.jpg" alt="" title="2008-07-08_04-18-16_utc_rij" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-217" /></a></p>
<p>Kurswagen sind eine wundersame Sache. Wie Vagabunden fahren sie kreuz und quer über unseren Kontinent &#8211; heutzutage nurmehr Nachts, als Schlaf- oder Liegewagen. Das gibt ihnen einen noch zwielichteren Anschein, geradezu wie ein Unrasierter, der abends in eine Bar kommt, in der er noch nie gesehen worden war und wo er sicherlich nicht noch einmal auftauchen wird. </p>
<p>Kurswagen werden &#8220;bereitgestellt&#8221;, &#8220;angehängt&#8221;, &#8220;abgekoppelt&#8221; und am Ende wieder &#8220;abgestellt&#8221;, damit am Abend drauf die Reise weitergehen kann. Mein Kurswagen, Ziel der ehrenwerte Münchener HBf, wurde auf Gleis 3, kroatisch &#8220;Peron&#8221;, in Rijeka &#8220;bereitgestellt&#8221;. Montag abend sind solche Züge nicht einmal zur Ferienzeit voll, es war schwül, es fing an zu gewittern, kurz vor der Abreise, die dann doch nicht stattfand. Es regnete, blitzte, donnerte, der ganze Himmel über Rijekas Bahnhof und dem dahinter liegenden Hafen schien in Aufruhr. Unser Zug, unser Kurswagen, ruhte. </p>
<p>Der Sturm hatte, so hieß es bald, einen Baum auf die Oberleitung der Strecke geworfen. Ersatzbusse, Ersatzzüge, Hotelübernachtungen summte es im Gang vor dem Abteil. Voll gewahr, dass ich weder zur Situation beitragen, noch zu ihrer Erleichterung hätte etwas entnehmen können, streckte ich mich in meiner Koje aus, leise schwitzend. </p>
<p>Später dann, woher auch immer, hatten die kroatischen Eisenbahner eine Diesel-Lokomotive vorgespannt, statt der elektrischen. So würden wir über die Schadstelle kommen, nachdem Baum und Oberleitung weggeräumt wären. Jetzt ging es raus aus Rijeka, einmal um den Teil der Bucht, der von der weitläufigen Hafenstadt eingenommen wird, um Höhe zu gewinnen. Unter uns die Lichter der Stadt, orange funkelnd, über uns Sterne, dazwischen die restlichen Wolkenschleier des Gewitters und schwarze Nacht, der Zug, hoffnungsfroh bergan.</p>
<p>Am morgen dann das seltsame Erwachen des Reisenden, der sich nicht mehr bewegt. Aus dem Schlaf heraus in die Stille eines Abstellgleises, Bewegungslosigkeit, wo eigentlich das Ruckeln der Drehgestelle herrschen sollte. Der Blick aus dem Fenster: die Tristesse eines Güterbahnhofs im slowenischen Regen, Ljubljana, Laibach, am Ende von Gleis 5. Unsere Kurswagen, abgestellt, abgehängt, den von Belgrad kommenden Nachtzug nicht erreicht, es ist sechs Uhr morgens. </p>
<p>8:05, so der Fahrplan, kann es weiter gehen, mit dem Intercity nach Villach in Österreich, von dort mit dem EC nach München oder weiter nach Köln und Dortmund. Wir verlassen unsere gestrandeten Kurswagen, Vagabunden der Nacht, der Schaffner entschuldigt sich, er hat sein bestes getan, das weiß er. Höhere Gewalt und kroatische Kreativität, woher kam nur die Diesel-Lokomotive so spät am Abend. Und woher die elektrischen, die uns angeblich nachts von der kroatisch-slowenischen Grenze bis in die Hauptstadt gebracht haben soll? Wer weiß das schon, vielleicht haben die Kurswagen ja ihren Weg auch alleine gefunden&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Vom+Kurs+abgekommen%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D216" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Vom+Kurs+abgekommen%E2%80%A6+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D216" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2006/11/17/happy-birthday-kazakhstan" rel="bookmark" title="November 17, 2006">Happy Birthday, Kazakhstan!</a></li>

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		<title>Best Internet in Rovinj, Croatia</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 17:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Finally found the entrance&#8230; or at least a sign pointing to it&#8230; The best place for people to get onto the internet using WiFi and a Laptop in Rovinj is most probably this place: Tweet This PostSimilar Posts:Best Internet in Luang Prabang Best Internet in Brussels Zuid Motorcycling Katmandu Valley II Salsa in Taiwan Cut-man-do!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/2008-07-05-12-19-14-rovinj.jpg" alt="2008 07 05 12 19 14 Rovinj " height="375" width="500"/></p>
<p><em>Finally found the entrance&#8230; or at least a sign pointing to it&#8230;</em></p>
<p>The best place for people to get onto the internet using WiFi and a Laptop in Rovinj is most probably this place:</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/internet-in-rovinj.jpg" alt="Internet in Rovinj" height="375" width="500"/></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Best+Internet+in+Rovinj%2C+Croatia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D215" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Best+Internet+in+Rovinj%2C+Croatia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D215" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/02/22/best-internet-in-luang-prabang" rel="bookmark" title="February 22, 2008">Best Internet in Luang Prabang</a></li>

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		<title>Arriving in Rovinj, Croatia</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 17:29:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[You might want to complain about the bumpy boat ride with these speed catamarans from Venice to the Istrian coast; about three hours of almost flying and it&#8217;s in the &#8220;almost&#8221; the bumpyness lies: These speed boats glide on top of an hover cushion that is create between their two hulls, and the ride feels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/route.jpg" alt="Route" height="378" width="500"/></p>
<p>You might want to complain about the bumpy boat ride with these speed catamarans from Venice to the Istrian coast; about three hours of almost flying and it&#8217;s in the &#8220;almost&#8221; the bumpyness lies: These speed boats glide on top of an hover cushion that is create between their two hulls, and the ride feels like on a straightened roller coaster in desperate need of rail maintenance. But I felt I wouldn&#8217;t want to trade in the arrival for one at even the best of the many air terminals I have been to. It&#8217;s my first time in Croatia and if the gods admit, it will not be my last one. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/2008-07-03-20-37-35-rovinj.jpg" alt="2008 07 03 20 37 35 Rovinj " height="375" width="500"/></p>
<p>Rovinj is just a very beautiful spot and I can&#8217;t wait to come back ridin&#8217; a true moto down along the coast. Yesterdays short trip on a scooter gave me enough of a taste what it will be like&#8230;</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Arriving+in+Rovinj%2C+Croatia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D211" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Arriving+in+Rovinj%2C+Croatia+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D211" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/09/13/riding-on-a-train" rel="bookmark" title="September 13, 2007">Riding on a train</a></li>

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<li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/07/06/best-internet-in-rovinj-croatia" rel="bookmark" title="July 6, 2008">Best Internet in Rovinj, Croatia</a></li>
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		<title>Leaving Venice</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 17:07:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tweet This PostSimilar Posts:None Found]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/2008-07-03-14-52-02venice-i.jpg" alt="2008 07 03 14 52 02venice i" height="375" width="500"/></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Leaving+Venice+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D208" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Leaving+Venice+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D208" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul>None Found
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		<title>The &#8220;Enfield&#8221; strikes back!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 21:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/19062008678.jpg" alt="19062008678" height="500" width="375" style="float: left; margin: 0 4px 60px 0px;"/>Enfield fahren lernt man nicht an einem Nachmittag, Gespann fahren auch nicht. Aber, um mit den Worten meiner segensreich weisen Fahrlehrerin Heike zu sprechen: &#8220;nu haste so lange drauf gewartet, jetzt wirste ja auch noch Zeit haben&#8230;&#8221; </p>
<p>
Immerhin, die kürzlich aus Neuproduktion übernommene Royal Enfield &#8220;Bullet de Luxe&#8221; kann sich angenehm messen mit dem Gefährt, auf dem ich seinerzeit den Entschluß gefasst hatte, nach der motorisierten Zweirädrigkeit zu streben. Das liegt nun 26 Jahre zurück, es handelte sich um eine Maico, die zu der Zeit so alt war wie ich, 14 Jahre, Baujahr &#8217;68 also.</p>
<p>Hier und jetzt also die Enfield, Baujahr 2008, Herkunft: Indien, ehemalig britisches Königreich und das ist dann schon wichtig, denn bei der Maschine handelt es sich um die Fortsetzung englischer Ingenieurskunst mit indischen Mitteln, sprich: das Ding wird quasi seid üer 50 Jahren nahezu unverändert gebaut. Meine Enfield ist definitiv eine der letzten ihrer Art, so ungefiltert darf man heute angesichts der Erderwärmung nicht mehr rumstinken. Ich werde Kilometer schinden durch Zuhause bleiben, damit ich halbwegs guten Gewissens zum Ausgleich rumballern darf. &#8220;Made like a gun!&#8221; ist der treffende Slogan, noch aus der Zeit, als Enfield, wie so viele andere der britischen Motorradwerke, eine Waffenschmiede war. Jede Zündung ein Schuß, der Halbliter-Einzylinder liefert genau diesen Sound.</p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008681.jpg" alt="Gespann Royal Enfield" height="375" width="500"/></p>
<p>Noch eine Waffenparalelle: Fährt man die Bullet so wie ich als Gespann, schmerzt einem die Schulter anfänglich wie vom Rückstoß beim Gewehr-Schießen. Handelt sich allerdings um einen Folgeschaden unzureichender Vorbereitung durch Kraft-Training. Das Gespann, Seitenwagen rechts, verhält sich wie eine gut-konservative Partei: Jeder Weg ist recht, nur rechts rum muß es gehen. Man muß also ständig gegenlenken, das schmerzt. Jetzt könnte ich noch Vergleiche mit der derzeitigen Regierungs-Koalition anstreben, lass ich aber mal, man soll ja solche Allegorien nicht überdrehen.</p>
<p>Den Motor der Enfield übrigens auch nicht. Einfahren muß sein. Jungfernfahrten gerne langsam und möglichst vibrationsarm ist die Vorgabe. Lustiger Gedanke, spätestens nach den ersten 50 Kilometern lächelt man mit klappernden Zähnen. Der Einzylinder mit seiner Wucht&#8230; Das sanfte Geschüttele hat den auch auf dem ersten Ausflug einen interessanten Wechsel der Fortbewegungsmittel mit sich gebracht: im südindischen Madrass waren die Schrauben nicht ausreichend nachgezogen worden, hier hat&#8217;s auch keiner gemerkt, nach 150 Kilometern war das Getriebgehäuse lose, ein Einfüllstutzen lag blank. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/20062008683.jpg" alt="Abschleppwagen" height="375" width="500"/></p>
<p>Der Mann mit dem Abschleppwagen war dann aber begeistert: Tolles Gefährt und so viele Möglichkeiten, die Spanngurte festzumachen. Jedem seine kleinen Alltagsfreuden. Für meine Tochter gab&#8217;s zur Überbrückung der Wartezeit ein Eis, ich habs als Zen-buddhistische Übung genommen.</p>
<p>Überhaupt: Mit derlei Drittwelt Low-Tech unterwegs zu sein, schärft den Blick fürs Wesentliche. Meine derzeitige Aufgabe besteht darin, für just solche Länder, wie das, aus dem die Enfield stammt, Entwicklungsprojekte zu entwerfen. Mein Motorrad ist mir dabei ständige Erinnerung an die Wahrheiten, mit denen man dort konfrontiert ist: Low-Tech, Low-Tech. Low-Tech. No-Tech. Kein ADAC, den müsste ich mir noch wegdenken. War dennoch froh, dass er da war.</p>
<p>Beim Importeur in Zülpich, der Heimatwerkstatt des chrom-schwarzen Monsters, versichert man mir glaubhaft: &#8220;sowas haben wir noch nicht gehabt.&#8221; Klingt nach &#8220;Ansonsten ja viel, aber das noch nicht&#8230;!&#8221; Freitag ist sie wieder so weit, dann darf ich wieder den Kampf gegen die Kompression aufnehmen. Als echter Held des indischen Alltags hab ich natürlich auf den durchaus inzwischen erhältlichen Elektrostarter verzichtet. Das heißt: Kompressionshebel drücken, Zylinder per Starthebel so drehen, daß er nachgiebig ist, dann Hebel wieder auf normal, und volle Wucht auf den Kickstarter. Der heißt so, weil er zurück kickt, wenn man oben genannte Prozedur nicht beherzigt hat. Dann schlägt das Imperium (gewesenes) zurück, die englisch-indischen 500 Kubik wandeln die Tretkraft des Piloten in einen kräftigen Wadenhieb um, qua des gesamten halben Liters Luft, der da komprimiert wurde&#8230;</p>
<p><a href='http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg'><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/200620086821.jpg" alt="" title="200620086821" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-197" /></a></p>
<p>Wenn einem der Motor an der Ampel ausgeht (was einem Anfänger wie mir regelmäßig passiert), ist man fällig. Nerven bewahren hilft, Enfield starten macht man nicht mal so eben im Bruchteil einer Grünphase. Die Mischung aus Bewunderung und Bedauern der Umstehenden und Wartenden ist dann schon fast körperlich zu spüren. Meet you Buddha: Kompression weg, &#8220;Oberer Totpunkt&#8221;, Kompression zurück, beten, treten &#8211; und dann recht sensibel am Gas. </p>
<p>Unterwegs dann spontane Nirwana-Zustände, reinste Motorradmeditation: Du brauchst nicht denken, fahren reicht. Wind, Straße, Regen, schmerzende Muskeln, Sonnenstrahlen und das ständig satte Wummern von unten, kilometerweise Spaß am Nicht-Ankommen.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=The+%E2%80%9CEnfield%E2%80%9D+strikes+back%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D195" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=The+%E2%80%9CEnfield%E2%80%9D+strikes+back%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D195" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2005/12/23/keine-weihnachtsgeschichte" rel="bookmark" title="December 23, 2005">(K)eine Weihnachtsgeschichte</a></li>

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		<title>Die Schweden, die Schweizer, der Beckenbauer</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 06:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Schweden sind keine Holländer, das hat man sofort gesehen&#8221; Franz Beckenbauer. Schön! Tweet This PostSimilar Posts:Frankophonie &#8211; Realität 0:1 &#8230; Eine Weltkarte der Friseure Unruhige Kugeln&#8230; AfroBahia Rolling into Paris]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/schweiz1.jpg" alt="Schweiz" height="375" width="500"/></p>
<p><em>&#8220;Die Schweden sind keine Holländer, das hat man sofort gesehen&#8221;</em> Franz Beckenbauer. Schön!</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Die+Schweden%2C+die+Schweizer%2C+der+Beckenbauer+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D188" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Die+Schweden%2C+die+Schweizer%2C+der+Beckenbauer+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D188" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/04/24/frankophonie-realitaet-01-und-andere-begegnungen" rel="bookmark" title="April 24, 2007">Frankophonie &#8211; Realität 0:1 &#8230;</a></li>

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		<title>Von Wildschweinen, Zügen und italienischen Cantautore</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 22:59:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Habe erst vor kurzem für mich die Musik von Gianmaria Testa entdeckt. Wundervolle poetische Texte, gesetzt zu expressionistischen Klängen einer, zwei Gitarren und aus der Ernsthaftigkeit entlassenen Instrumenten wie der Melodika. Jetzt hänge ich unter den Kopfhörern und lausche dem, was zwischen den Tönen und Wörtern ist&#8230; Gianmaria Testa war lange Zeit Stationsvorsteher in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe erst vor kurzem für mich die Musik von <a href="http://www.gianmariatesta.com/">Gianmaria Testa</a> entdeckt. Wundervolle poetische Texte, gesetzt zu expressionistischen Klängen einer, zwei Gitarren und aus der Ernsthaftigkeit entlassenen Instrumenten wie der Melodika. Jetzt hänge ich unter den Kopfhörern und lausche dem, was zwischen den Tönen und Wörtern ist&#8230;</p>
<p>Gianmaria Testa war lange Zeit Stationsvorsteher in der kleinen <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=en&#038;geocode=&#038;q=cuneo&#038;ie=UTF8&#038;z=11&#038;iwloc=addr">Stadt Cúneo</a>, im norditalienischen Piemont, unweit der französischen Grenze. An den Bahnhof erinnere ich mich, erstaunlicherweise, wenn ich bedenke, daß wir seinerzeit mit dem Auto dort angekommen waren. Für mich war das Reisen mit dem Auto neu, der schmalmotorige Fiat Panda gehörte meinem besten Freund. Wir sind es immer noch, gute Freunde, seine Liebe zu mir hat meine Unachtsamkeit mit Autos überstanden. Das Auto habe ich zum Bahnhof gelenkt, weil ich mir dort die notwendige Information erhoffte, wo man in dieser Stadt übernachten könnte. </p>
<p>Wir haben einen Ort zum Schlafen gefunden, ich erinnere mich an eine altertümliche Pension mit schweren Möbeln innerhalb der Mauern der Altstadt. Ich erinnere mich an Pflastersteinstraßen und den Blick durch die Hauptachse der Stadt auf die Savoyischen Alpen am kommenden Morgen und daran, daß sie uns in der Bar, in der wir am Ende des Abends gelandet waren, die restliche Grappa geschenkt hatten, von der ich so gerne probiert hatte. Eine noch halbvolle Flasche von Trester-Schnaps, gebrannt aus den Resten der Muskateller-Traube. </p>
<p>Am kommenden Morgen waren wir noch einmal da, noch einen Espresso vor der Weiterfahrt Richtung Nizza und da haben sie uns die Tassen eingepackt, aus denen wir getrunken hatten und zwei dazu und Untertassen und so hatten wir ein Set mit dem Logo und dem Namen der Bar, Corso. </p>
<p>Daran erinnere ich mich, wenn ich Gianmaria Testa höre, den ehemaligen Bahnhofsvorsteher aus Cúneo. Und während ich so schreibe, sitze ich im ICE der gerade mit Höchstgeschwindigkeit ein Wildschwein überfahren hat, wie uns mitgeteilt wird, und ich denke: Im Piemont hätten sie davon Salami gemacht. </p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Von+Wildschweinen%2C+Z%C3%BCgen+und+italienischen+Cantautore+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D182" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Von+Wildschweinen%2C+Z%C3%BCgen+und+italienischen+Cantautore+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D182" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/07/08/vom-kurs-abgekommen" rel="bookmark" title="July 8, 2008">Vom Kurs abgekommen&#8230;</a></li>

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		<title>Mind the gap, Stockholm!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 17:08:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Subway cars in Stockholm have a funny feature: After they came to a complete stop and before opening the doors there is always a short pause of one or more seconds. I am pretty sure that this is for security reasons (just like almost everything else in this country seems to be motivated by the attempt to lead a long and safe life&#8230;). The little time-gap is just long enough to think&#8230; &#8230;one, two, three&#8230; thought(s). Constant thinking going on in this town, as the trains pull in, stop, wait, open their doors, close them and pull out again.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Mind+the+gap%2C+Stockholm%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D181" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Mind+the+gap%2C+Stockholm%21+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D181" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2007/12/31/happy-2008" rel="bookmark" title="December 31, 2007">Happy 2008</a></li>

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		<title>Putting brain into my riding</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 13:42:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Good news for the parents and chicken farmers of this world: I have started to take lessons in driving a motorcycle! The wild days of my un-licenced driving will soon be over. Heike, my teacher is happy with me and made me switch from the small to the big bike she has in her school [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Good news for the parents and chicken farmers of this world: I have started to take lessons in driving a motorcycle! The wild days of my  un-licenced driving will soon be over. Heike, my teacher is happy with me and made me switch from the small to the big bike she has in her school in the middle of the lessons. </p>
<p>Driving in Cologne is quite different from driving in, say, Kathmandu. There the rule is: there are rules, but no one cares, which everyone knows so honk your horn, be a happy driver and a happy survivor &#8211; it&#8217;s more about getting somewhere than killing someone. Here, the killing is quite an option it feels as long as all rules &#8211; and there are many &#8211; are properly obeyed. For a motorcycle rider it&#8217;s more &#8220;duck and cover&#8221;. By the way of ducks, one thing I had to learn is to keep my feet straight &#8220;don&#8217;t let them hang loose&#8221; says Heike, &#8220;you look like a duck!&#8221; Well, if we are already talking about esthetics, it can&#8217;t be that bad, I figured.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Putting+brain+into+my+riding+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D179" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Putting+brain+into+my+riding+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D179" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/03/01/luang-prabang-to-vientiane-on-motorbikes" rel="bookmark" title="March 1, 2008">Luang Prabang to Vientiane on motorbikes</a></li>

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		<title>Best Internet in Brussels Zuid</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 18:09:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Quite astonishing in which places you&#8217;ll find your daily fix of Internet connection. This one was a good places for the couple of hours of a good work-meeting and a lunch in Brussels near the train station where the fast train from Cologne to Paris calls. Just get out of the station (Brussels Zuidstation/Gare du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quite astonishing in which places you&#8217;ll find your daily fix of Internet connection. This one was a good places for the couple of hours of a good work-meeting and a lunch in Brussels near the train station where the fast train from Cologne to Paris calls. Just get out of the station (Brussels Zuidstation/Gare du Midi) towards the southern tower (a high rise building in black) and turn right towards the spanish shop on the corner. The restaurant &#8220;Asturia&#8221; is one or two shops to the left of it. </p>
<p><img src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/cafe-asturia-brussels.jpg" alt="Cafe Asturia Brussels" height="375" width="500"/></p>
<p>I doubt the WiFi is their own, but it has a strong enough signal to reach into the back of the place. Around midday you&#8217;ll have to stop working, as then the tables are reserved for lunch guests. Lunch has been excellent, the coffee very nice, the waitress an angel.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Best+Internet+in+Brussels+Zuid+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D176" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://travelogue.hirschler.net/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Best+Internet+in+Brussels+Zuid+http%3A%2F%2Ftravelogue.hirschler.net%2F%3Fp%3D176" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p></div>Similar Posts:<ul><li><a href="http://travelogue.hirschler.net/2008/02/22/best-internet-in-luang-prabang" rel="bookmark" title="February 22, 2008">Best Internet in Luang Prabang</a></li>

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